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Jeff Bezos hat große Pläne für den Mond: Der Amazon-CEO will unter anderem die Schwerindustrie künftig ins Weltall auslagern, um die Ressourcen auf der Erde zu sparen. Seine ambitionierten Pläne will der 54-Jährige mit seinem Raumfahrtunternehmen Blue Origin so lange verfolgen, bis ihm das Geld ausgeht.

Astronaut auf dem Mond
© Mopic / shutterstock.com

Jeff Bezos denkt gerne über den Tellerrand hinaus. Diese Eigenschaft hat wohl auch dazu beigetragen, dass sich der Amazon-Gründer heute als reichster Mensch der Welt bezeichnen darf. Seine forsche und ambitionierte Denkweise hat Bezos nicht nur mehrfach bei Amazon unter Beweis gestellt, auch mit seiner eigenen Raumfahrtfirma Blue Origin überrascht er immer wieder mit innovativen Ideen. Auf der Space Development Conference in Los Angeles erklärte der 54-Jährige jetzt seine weiteren Pläne in dieser Hinsicht. Geht es nach ihm, wird die Schwerindustrie schon bald auf dem Mond ausgelagert. Das soll die Ressourcen der Erde schonen, so bei TechCrunch zu lesen.

„In nicht allzu ferner Zukunft – ich rede hier von Jahrzehnten, vielleicht 100 Jahren – wird es einfacher sein, bestimmte Sachen, die wir aktuell auf der Erde machen, ins Weltall zu verlagern, weil wir so viel Energie haben“, wird Bezos zitiert. „Wir werden diesen Planeten verlassen müssen. Wir werden ihn verlassen und es wird diesen Planeten besser machen.“

Länder sollen zusammen an einem „Mond-Dorf“ arbeiten

Neben Mineralien und anderen Ressourcen, die nach wie vor von der Erde kommen müssten, hätte der Mond nach Auffassung von Bezos aber selber einiges zu bieten: Rund um die Uhr Sonnenschein für Solarzellen, Wasser unter der Oberfläche und das auftretende Lockermaterial Regolith. „Es ist fast so, als ob das jemand für uns vorbereitet hätte“, so Bezos.

Jeff Bezos hat bereits eine Partnerschaft zwischen seiner Firma Blue Origin und der NASA vorgeschlagen, um gemeinsam die Möglichkeiten der Besiedlung des Mondes und die Produktion auf diesem zu testen. Wenn die Zeit dafür reif ist, hofft der Amazon-CEO, dass Länder ihre Stärken kombinieren, um gemeinsam an einem „Mond-Dorf“ zu arbeiten, und nicht gegeneinander. Bis es soweit ist, wird der reichste Mensch der Welt aber auch weiterhin sein eigenes Geld in die Entwicklung von Blue Origin stecken und zwar so lange, bis er pleite ist, wie Bezos selber sagt. Bei einem derzeitigen Vermögen von rund 133 Milliarden US-Dollar wird der Fall wohl nicht so schnell eintreten.

/ Geschrieben von Corinna Flemming





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