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In einem Interview mit Jeff Bezos sollte es eigentlich um die Strategien und Pläne des Unternehmens gehen. Dass es dann um die Rolle des CEOs und einen geheimen Nachfolger gehen könnte, haben wohl die wenigsten erwartet.
Ich bin dann mal weg!
© abcmedia – fotolia.com

Das Interview mit Jeff Bezos auf der IGNITION Konferenz in New York sollte sich in erster Linie um das Thema „Wetten auf die digitale Zukunft“ drehen. Entsprechend waren auch die anvisierten Themen gewählt. So ging es zum Beispiel um den Streit mit dem Verlagshaus Hachette und um die Reaktionen der Wall Street auf Amazons langfristige Anlagestrategien.

„Ich werde nicht immer da sein.“

Irgendwann aber drehte sich das Gespräch zwischen Bezos und Henry Blodget und kam auf die aktuelle Rolle des CEOs und die Zukunft des Unternehmens zu sprechen. Dass sich der Job mit dem enormen Wachstum von Amazon verändert hat, ist wenig überraschend. Bezos Hauptaufgabe sei jetzt, die Kultur von Amazon zu erhalten – „Eine Kultur der hohen Standards, der operativer Exzellenz, des Ideenreichtum und der Bereitschaft zu scheitern. […] Viele der Eigenschaften, die Amazon so ungewöhnlich machen, sind tief in der Kultur verwurzelt. Und tatsächlich könnte ich diese nicht ändern, selbst wenn ich wollte.“

Zudem ist sich Bezos darüber im Klaren, dass er nicht immer da sein wird. Das ist an sich jetzt ziemlich klar, aber zeugt doch von Einsicht, dass er nicht unsterblich ist. Darauf aufbauend ergab sich folgendes Gespräch, was in Englisch bei GeekWire nachzulesen ist:

Blodget: Gibt es eine Nachfolgeregelung?
Bezos: Ja, es gibt einen Nachfolgerplan für mich und alle anderen Führungskräfte.
Blodget: Es gibt also jemanden der übernehmen würde?
Bezos: Ja, auf jeden Fall.
Blodget: Wen?
Bezoas: Geheimnis! (Lautes Lachen)

Es bleibt also geheim, wer mal der Nachfolger von Bezos wird. Aber es gut, dass es bereits Pläne gibt. Das zeugt von Voraussicht. Und es ist ja bekanntlich nie verkehrt, einen Plan zu haben. Und einen schnellen Ersatz zu haben, ist nie verkehrt – wurde Bezos doch Anfang des Jahres in seinem Urlaub auf den Galapagos Inseln von der Ecuadorianischen Navy gerettet, weil er an einem Nierenstein litt.

/ Geschrieben von Julia Ptock





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