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Jeff Bezos soll vom US-Blatt „National Enquirer“ mit intimen Fotos erpresst werden. Der Amazon-Gründer hat dies jetzt selber öffentlich gemacht. Dabei könnte es sich um einen politischen Hintergrund handeln.

Jeff Bezos auf Forbes Magazin
dennizn/Shutterstock.com

Amazon-Gründer Jeff Bezos scheint aktuell Opfer eines Erpressungsversuches zu sein. Doch statt auf die Forderungen einzugehen und die Sache im stillen Kämmerlein zu erledigen, ging der aktuell reichste Mensch der Welt jetzt selber an die Öffentlichkeit. Der 54-Jährige soll vom US-Boulevardblatt „National Enquirer“ mit intimen Fotos erpresst werden, wie der Unternehmer jetzt selber in einem Blogeintrag bei medium.com schreibt.

Erst vor wenigen Wochen gab Jeff Bezos die Trennung von seiner Ehefrau MacKenzie Bezos bekannt. Die beiden sollen sich nach 25 Jahren Ehe freundschaftlich getrennt haben, schrieb der Amazon-Gründer damals. Schon kurz danach wurden allerdings Gerüchte laut, Bezos hätte schon länger eine Affäre mit einer anderen Frau gehabt. Die Affäre wurde vom „National Enquirer“ öffentlich gemacht, zusammen mit privaten Nachrichten und Fotos. Der Amazon-Gründer hat daraufhin eine Untersuchung eingeleitet, um herauszufinden, wie das Boulevardblatt an die privaten Daten gelangt sei.

Politischer Hintergrund als Auslöser für die Fehde?

In dem veröffentlichten Schreiben beschuldigt Jeff Bezos jetzt David Pecker, Chef des „Enquirer“-Verlags American Media Inc. (AMI), hinter dem Erpressungsversuch zu stecken. Er sei aufgefordert worden, seine Untersuchungen gegen das Magazin einzustellen, andernfalls würden intime Fotos von ihm und seiner angeblichen Affäre Lauren Sanchez öffentlich gemacht. Bezos fügte dem Schreiben auch eine entsprechende E-Mail bei, in der unter anderem die Rede von einem „Unter-der-Gürtellinie-Selfie“ des Unternehmers die Rede ist. Auch freizügige Aufnahmen von Sanchez seien dabei. Damit die Bilder nicht an die Öffentlichkeit gelangen, solle Bezos außerdem in einem Statement erklären, dass der National Enquirer in seiner Berichterstattung weder politisch war noch von politischen Kräften beeinflusst wurde. Bezos bezeichnet dies als „falsches öffentliches Statement”, welches er gezwungen ist zu geben.

Jeff Bezos ist Eigentümer der „Washington Post“, die sich immer wieder kritisch gegenüber US-Präsident Donald Trump äußert. David Pecker auf der anderen Seite soll ein langjähriger Vertrauter Trumps sein und Bezos demzufolge „fälschlicherweise für seinen Feind“ halten, wie es in dem Schreiben weiter heißt. Auch Trump selber hatte sich kurz nach dem Bekanntwerden über das Eheaus bei Familie Bezos mit Hohn und Spott über Twitter gemeldet.

Bezos wehrt sich gegen die Erpressung

Der Amazon-Chef selber will sich aber nicht auf die Forderungen einlassen, und sagt Pecker und dem National Enquirer mit seinem Schreiben jetzt öffentlich den Kampf an. „Wenn ich mich in meiner Position nicht gegen diese Erpressung erheben kann, wie viele Leute können es dann?“, schreibt er. „Natürlich will ich keine persönlichen Fotos veröffentlicht sehen, aber ich werde auch nicht bei ihren allseits bekannten Erpressungsmethoden mitmachen, bei ihren politischen Gefälligkeiten, politischen Attacken und Korruption.“ Stattdessen habe er sich dafür entschieden, „den Stein umzudrehen um zu sehen, was darunter hervor kriecht.”

/ Geschrieben von Corinna Flemming





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