Logo amazon Watchblog

Jeff Bezos bleibt laut „Forbes“-Ranking mit 113 Milliarden US-Dollar der reichste Mensch dieses Planeten. Einer seiner größten Gegner, US-Präsident Donald Trump, muss hingegen harte Verluste einstecken.

Bezos auf Forbes
dennizn / Shutterstock.com

Es sind Zahlen, die immer wieder die Vorstellungskraft übersteigen: 113 Milliarden US-Dollar – das ist etwa das aktuelle Vermögen von Amazon-Chef Jeff Bezos, der damit zum dritten Mal in Folge vom US-Magazin „Forbes“ zum reichsten Milliardär gekürt wurde.

Das sind die reichsten Männer der Welt

Bezos liegt dabei vor Microsoft-Gründer Bill Gates (98 Mrd. US-Dollar) und Bernard Arnault, dem Chef des Luxusgüter-Konzerns LVMH (76 Mrd. US-Dollar). Reichste Deutsche auf Platz 23 sind Karl Albrecht und seine Schwester Beate Heister, Erben und Miteigentümer von Aldi Süd. Jack Ma, Gründer von Amazon-Konkurrent Alibaba, kommt mit 38 Mrd. US-Dollar auf Platz 17.

Die Coronakrise und andere Faktoren haben aber das Vermögen der Milliardäre geschmälert: Etwa die Hälfte musste im Vergleich zum Vorjahr Verluste verzeichnen. Mit 2095 Milliardären weltweit gibt es in diesem Jahr 58 weniger als im Jahr zuvor. „Die Reichsten der Welt sind gegen die verheerenden Auswirkungen des Coronavirus nicht immun“, sagte Kerry A. Dolan von „Forbes“. Das gilt auch für Bezos, der im Vergleich zum Vorjahresranking 18 Milliarden US-Dollar verloren hat und allein wegen seiner Scheidung 36 Milliarden US-Dollar seiner Ex-Frau MacKenzie überlassen musste. Diese hat es durch die Finanzspritze erstmals in das Reichen-Ranking der Milliardäre geschafft und landet mit einem Gesamtnettovermögen von 36 Milliarden US-Dollar gleich auf Platz 22. Ein weiterer Gewinner ist Eric Yuan, der CEO des Videokonferenz-Anbieters Zoom, der auch seine Premiere in dem imageträchtigen Ranking feiert.

Bezos-Feind Trump rutscht in der „Forbes“-Liste ab

Hart getroffen hingegen hat es einen von Bezos' erklärten Intimfeinden, US-Präsident Trump: Dieser verlor aufgrund der Corona-Pandemie laut „Forbes“ innerhalb eines Monats etwa eine Milliarde US-Dollar und liegt mit „nur“ noch 2,1 Milliarden US-Dollar auf Platz 1001 der Liste. 

Die meisten Milliardäre stammen laut dem US-Magazin aus dem asiatisch-pazifischen Raum. Auf die Länder bezogen kommen die meisten Superreichen jedoch aus den USA, dahinter liegen China, Deutschland, Indien und Russland. Das Ranking basiert auf Schätzungen von öffentlich zugänglichen Informationen. Die komplette „Forbes“-Liste mit Filtermöglichkeiten kann man hier einsehen.

/ Geschrieben von Markus Gärtner





Kommentar schreiben

Sicherheitscode
Captcha aktualisieren

Anchor Top

 
 
banner