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Die Exfrau von Jeff Bezos, MacKenzie Scott, zeigte sich in den vergangenen Monaten äußerst großzügig bei wohltätigen Projekten.

Safe in Nahaufnahme
VTT Studio / shutterstock.com

MacKenzie Scott, ehemals Bezos, ließ sich im vergangenen Jahr von Amazon-Chef Jeff Bezos scheiden. Im Rahmen dieser Scheidung erhielt sie rund vier Prozent der Anteile am Online-Konzern, was 19,7 Millionen Aktien und einem damaligen Vermögen von etwa 38 Milliarden US-Dollar entsprach. Aktuell gehört sie zu den reichsten Frauen der Welt. Und genau dieses Vermögen will Scott für Gutes einsetzen.

116 Organisationen haben bisher profitiert

Schon frühzeitig hatte sie angekündigt, einen Großteil ihres Vermögens für wohltätige Projekte spenden zu wollen. Und in den vergangenen Monaten scheint sie dieses Vorhaben sichtlich vorangetrieben zu haben. Wie CNN Business berichtet, hat Scott über die Plattform medium.com nun nicht nur ihren Namenswechsel, sondern auch weitere Details zur bisherigen Wohltätigkeitsarbeit verlauten lassen: Demnach haben bereits 116 Organisationen von ihren Spenden profitiert.

Dabei scheint MacKenzie Scott großen Wert auf eine breit gefächerte Unterstützung zu legen: Der größte Teil an Spenden betraf demnach das Thema Gleichberechtigung („Racial Equity“) mit mehr als 580 Mio. US-Dollar. Doch auch Bereiche wie die Gleichstellung der Geschlechter (mehr als 130 Mio. Dollar), die Unterstützung der LGBTQ+-Community (46 Mio. US-Dollar), wirtschaftliche Mobilität (knapp 400 Mio.Dollar), öffentliche Gesundheit (knapp 130 Mio. Dollar) oder Klimaschutz (125 Mio. Dollar) wurden berücksichtigt. Alle Unternehmen, die sie mit ihrem Geld unterstützt habe, hätten in ihrem Bereich Großes geschaffen und positive Veränderungen vorangetrieben.

MacKenzie Scott will weitermachen, „bis der Safe leer ist“

„Letztes Jahr habe ich versprochen, den größten Teil meines Vermögens der Gesellschaft zurückzugeben, die dazu beigetragen hat, ihn zu generieren, dies mit Umsicht zu tun, bald damit anzufangen und so lange weiterzumachen, bis der Safe leer ist“, schreibt sie in dem Beitrag. Sie blicke demnach mit einer Mischung aus gebrochenem Herzen und Entsetzen auf die erste Hälfte des Jahres. Dabei verweist sie konkret auf die Ungleichheiten in den Systemen, die nicht nur ungerecht seien, sondern die Gesellschaft auch instabil machen.

Scott rief auch andere dazu auf, zu helfen. Dabei sei nicht nur finanzielle Hilfe vonnöten, um für Gerechtigkeit einzutreten. Auch freiwillige Arbeit, Sachspenden, juristischer Beistand oder Hilfe bei Werbung und Networking seien Optionen, mit denen man sich einbringen könne.

/ Geschrieben von Tina Plewinski





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