Auch für Milliardäre wie Jeff Bezos und Elon Musk sind die Zeiten hart.

Amazon-Gründer Jeff Bezos
kampong studio / Shutterstock.com

Jeff Bezos, Elon Musk, Mark Zuckerberg – große Namen von großen Männern. Sie alle gehören auf ihrem Gebiet zu den Besten und haben mit ihren Unternehmen Beeindruckendes geschaffen. Allerdings gehen die wirtschaftlichen Schwierigkeiten und globalen Probleme auch an den Top-Milliardären dieser Welt nicht spurlos vorbei, wie eine neue Analyse bei Bloomberg zeigt.

Demnach hat Amazon-Gründer Jeff Bezos, der derzeit mit 133 Milliarden Dollar den Status als zweitreichster Mensch der Welt innehat, ordentlich an Vermögen verloren: Seit dem Beginn des Jahres habe er demnach Einbußen in Höhe von rund 63 Milliarden Dollar hinnehmen müssen.

Nur noch Handvoll Menschen mit mehr als 100 Milliarden Dollar Vermögen

Auch bei anderen vermögensstarken Unternehmern sieht es nicht besser aus: Bei Tesla-Chef Elon Musk, dem derzeit reichsten Menschen weltweit, waren die Einbußen nur minimal geringer als bei Bezos – sie lagen bei knapp 62 Milliarden Dollar. Dennoch wird sein Vermögen aktuell noch auf etwa 210 Milliarden US-Dollar geschätzt. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg soll gar die Hälfte seines Nettovermögens verloren haben und laut Bloombergs Milliardärs-Index derzeit noch knapp 60 Milliarden Dollar besitzen.

Alles in allem haben die 500 reichsten Menschen der Welt im ersten Halbjahr 2022 wohl Verluste von insgesamt 1,4 Billionen Dollar einstecken müssen. Dabei handelt es sich laut Bloomberg um den stärksten Vermögenseinbruch, der global unter Milliardären in einem Halbjahr überhaupt registriert wurde. Eine weitere Zahl, die die Einbußen sichtbar machen: Gab es zu Beginn 2022 weltweit insgesamt noch zehn Personen, die mehr als 100 Milliarden Dollar schwer waren, seien es jetzt nur noch vier.

Aktien vieler Tech-Firmen sind spürbar eingebrochen

Die jüngsten Entwicklungen seien „ein deutlicher Unterschied zu den beiden vorangegangenen Jahren, in denen das Vermögen der Superreichen anstieg, als Regierungen und Zentralbanken im Zuge der Covid-19-Pandemie beispiellose Konjunkturmaßnahmen ergriffen, welche den Wert von Tech-Unternehmen bis hin zu Kryptowährungen in die Höhe trieben“, heißt es.

Schuld an den finanziellen Einbußen haben etwa politischen Entscheidungen, in deren Zuge Zinssätze angehoben wurden, um der hohen Inflation Einhalt zu gebieten. Infolgedessen verloren viele Aktien an Wert und mit ihnen die Milliardäre an Vermögen.

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/ Geschrieben von Tina Plewinski




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