Jeff Bezos wagt einen Blick in die Zukunft und die sieht für Unternehmen und Privatpersonen gleichermaßen düster aus.

Jeff Bezos
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Jeff Bezos, Amazon-Chef und zweitreichster Mensch der Welt, hat in einem Interview jetzt vor einer kommenden Rezession gewarnt. „Die wirtschaftliche Situation sieht im Moment nicht so großartig aus“, heißt es vom Amazon-Gründer in einem Gespräch mit CNN. Erst letzten Monat twitterte Bezos eine Warnung an seine Anhänger auf Twitter, in der er ihnen empfahl, „die Schotten dicht zu machen“.

Statt Geld auszugeben, sollten Konsumenten auf große Einkäufe vorerst verzichten und ihr Geld beisammen halten, so der Appell von Bezos. Besonders in der aktuellen Zeit, mit wirtschaftlichen Krisen, sei es enorm wichtig, genügend Geldreserven zu haben. 

„Minimiere die Risiken“

Auch Unternehmen rät er in der aktuellen Zeit zu Sparsamkeit. Statt große Anschaffungen zu tätigen, sollten sich Firmen bei Übernahmen und Investitionsausgaben derzeit zurückhalten. „Minimiere die Risiken so gut wie nur möglich. Hoffe auf das Beste, aber bereite dich auf das Schlimmste vor“, so der 58-Jährige. „Nur ein kleines bisschen Risikoverminderung könnte den Unterschied für ein kleines Unternehmen ausmachen, wenn wir in noch ernstere wirtschaftliche Probleme geraten. Man muss ein wenig mit den Wahrscheinlichkeiten spielen.“

Bezos Warnungen fallen in eine Zeit, in der es auch bei den großen Tech-Unternehmen alles andere als rosig aussieht. Erst Anfang der Woche hat Amazon selbst bestätigt, 10.000 Mitarbeiter entlassen zu wollen. Bei Facebook und Twitter wurden diese Worte bereits in Taten umgesetzt. Twitter hat unter der neuen Führung von Elon Musk rund die Hälfte der Belegschaft gekündigt, bei Facebooks Mutterkonzern Meta wird es wohl an die 11.000 Angestellten treffen.

/ Geschrieben von Corinna Flemming




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