Schlag auf Schlag hat Jeff Bezos immense Mengen an Amazon-Aktien abgestoßen.

 

Social-Media-Auftritt von Jeff Bezos
Piter2121 / Depositphotos.com

Innerhalb kürzester Zeit hat sich Amazon-Gründer Jeff Bezos von einem Teil seiner Konzern-Aktien getrennt. Die Verkaufsserie, die in den vergangenen Wochen stattfand, wurde nun mit einer vierten Runde zu Ende gebracht: Diese umfasste nach Angaben behördlicher Unterlagen 14 Millionen Amazon-Aktien, die sich auf einen Wert von rund 2,4 Milliarden US-Dollar summieren, heißt es bei Finanzen.net.

Handelsplan wurde bereits im November vereinbart

Die drei vorhergehenden Verkaufsrunden umfassten jeweils rund zwölf Millionen Anteilsscheine mit einem Gesamtwert von rund sechs Milliarden Dollar. Inklusive des finalen Verkaufs hat der Multimilliardär in einem Zeitraum von lediglich neun Handelstagen somit 50 Millionen Amazon-Papiere abgestoßen und auf diesem Weg 8,5 Milliarden US-Dollar eingenommen.

 

Überraschend kam der milliardenschwere, gestaffelte Aktienverkauf nicht: Die Verkaufsserie wurde bereits im vergangenen Jahr anvisiert und im Zuge eines im November 2023 vereinbarten Handelsplans festgehalten.

Jeff Bezos ist auch weiterhin größter Anteilseigner

Trotz der erfolgten Verkäufe soll sich am Status des Amazon-Gründers als größter Anteilseigner nichts geändert haben: Unterlagen zufolge, die der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde SEC (United States Securities and Exchange Commission) vorliegen, seien die Amazon-Anteile von Jeff Bezos im Zuge der Verkäufe lediglich von 12,3 Prozent auf 11,8 Prozent gesunken.

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Artikelbild: http://www.depositphotos.com

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Geschrieben von Tina Plewinski

Kommentare

#1 Kerstin Sievert 2024-03-02 11:32
Man kann sicher vieles über Jeff Bezos sagen, aber eines muss man ihm lassen: er hat ein gutes Gespür für's Geschäft und wirtschaftliche Trends. Meiner Meinung nach ist es kein Zufall, dass er sich jetzt von den amazon-Aktien trennt und somit sein Vermögen sichert. Vielleicht hat er erkannt, dass sein Unternehmen den Zenit überschritten hat: Temu und shein drängen massiv auf den Weltmarkt und stellen erstmals eine ernsthafte Konkurrenz dar. Hinzu kommen die zahlreichen Verfahren gegen "sein" Unternehmen in unterschiedlich en Ländern, mit hohen Strafen und der Ruf, dass man seinen Konzern zerschlagen sollte, verstummt auch nicht. Da gibt es doch so ein Sprichwort mit Schadnagern und sinkenden Schiffen ...



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