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Jeff Bezos will schon im kommenden Jahr zahlenden Passagieren den Flug ins All ermöglichen. Um das Milliardenprojekt zu finanzieren, verkauft der Amazon-Gründer nun Aktien.

Weltraumrakete

Nadezda Murmakova / Shutterstock.com

Der Traum vom Weltraum scheint für Milliardäre zum guten Ton zu gehören. Nicht nur Tesla-Chef Elon Musk will Privatpersonen mit SpaceX ins All befördern, auch Amazon-Chef Bezos ist dabei, diesen Traum zu verwirklichen. Sein Weltraumunternehmen Blue Origin soll im besten Fall schon 2018 die ersten Passagiere in den Weltraum bringen. Allerdings ist mit Kosten in Höhe von etwa 2,5 Milliarden US-Dollar zu rechnen. Auf einer Konferenz in Colorado Springs verkündete Bezos, für die Finanzierung des Projektes Aktien zu verkaufen, so das Handelsblatt.

Wiederverwendbare Raketen

Konkret hat Bezos angekündigt, jährlich Amazon-Aktien im Wert von 1 Milliarde Dollar abstoßen zu wollen. Aktuell besitzt er ein 17-prozentiges Paket im Wert von über 73 Milliarden Dollar. Die Aktien machen also einen überwältigenden Teil des auf 78 Milliarden Dollar geschätzten Vermögens aus.

2018 sollen die Weltraumausflüge für zahlende Passiere möglich werden, bei denen sie einige Minuten in der Schwerelosigkeit verbringen. Die Raumkapseln sollen Platz für sechs Personen bieten. Um das Weltraum-Projekt profitabel und die Kosten möglichst gering zu halten, sollen wiederverwendbare Raketen zum Einsatz kommen. Elon Musk hat mit SpaceX einen ganz ähnlichen Plan. Blue Origin hat dafür zuletzt den französischen Eutelsat-Konzern als ersten Kunden für den Satellitenstart gewonnen. Dessen Chef Rodolphe Belmer geht allerdings vom ersten Start frühestens im Jahr 2021 aus und nicht bereits im kommenden Jahr. Bis Ende des Jahrzehnts will Blue Origin aber bereits die wiederverwendbare Rakete „New Glenn“ in Betrieb nehmen.

/ Geschrieben von Christoph Pech





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