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Jeff Bezos will die Washington Post zu einem nationalen Nachrichtenmagazin machen. Dazu verlässt sich der Amazon-CEO auf die Größe seines Unternehmens Amazon: Bezos plant, eine News-App für das Kindle Fire-Tablet zu veröffentlichen.

Tablet und Zeitung
© Bananafish - Fotolia.com

Die Washington Post wird zum Amazon-Produkt: Auf dem im Herbst erscheinenden Kindle Fire-Tablet soll eine App vorinstalliert sein, die den Nutzern ausgewählte Nachrichten und Fotos der Tageszeitung in Form eines digitalen Magazins präsentiert. Für Käufer des neuen Kindle Fire ist die App Bloomberg zufolge zunächst kostenfrei – später soll die Washington Post-App dann für andere Kindle-Geräte, Apples iPad und diverse Android-Geräte verfügbar sein. Dann soll für die Nutzung eine monatliche Gebühr erhoben werden.

Die erste Verbindung zwischen Zeitung und Online-Händler

Die App wurde als Teil des sogenannten „Project Rainbow“ von der Washington Post entwickelt. Ziel des Projekts sei die Reichweitensteigerung der Tageszeitung, die wie viele andere Print-Zeitungen durch die Digitalisierung unter Druck geraten ist. Die Entwicklung der Kindle Fire-App ist nun der erste Schritt, mit dem die Washington Post und Amazon verbunden werden.

Jeff Bezos hatte die Washington Post vor etwas über einem Jahr gekauft. Branchenexperten hatten lange gerätselt, wieso der Amazon-CEO den Kauf durchgeführt hatte und was seine Pläne für die Tageszeitung seien. Nun scheint die Absicht klar: Die Washington Post soll zum nationalen Nachrichtenmedium der USA werden, ohne Beschränkung auf regionale Nachrichten oder politische Entwicklungen im Weißen Haus und auf dem Kapitol.

Bezos holte mehr Journalisten und streicht Renten

Helfen soll dabei die Verbreitung des Kindle Fire: Laut Kevin Convey, Professor für Journalismus an der Quinnipiac Universität, handele es sich bei jedem vierten verkauften Tablet um ein Kindle Fire. „Etwa 195 Millionen Tablets wurde im Jahr 2013 verkauft“, so Convey gegenüber E-Commerce Times. „Die Zahlen sind also verlockend, wenn es darum geht, mehr Leser für die Post zu gewinnen.“

Bezos hat schon zuvor Schritte eingeleitet, um die Washington Post für den Konkurrenzkampf im digitalen Zeitalter zu wappnen. Er sorgte dafür, dass 100 neue Journalisten eingestellt wurden, kürzte den bisherigen Angestellten aber auch Renten und andere Altersvorsorgen ein. Insgesamt sorgte Bezos so aber wieder für einen Aufschwung bei der Washington Post, so Bloomberg.

/ Geschrieben von Michael Pohlgeers





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