Leseratten können bei Amazon zum Welttag des Buches von einer besonderen Aktion profitieren. Diese läuft mehrere Tage.

Buch auf einem Kindle-E-Book-Reader
Venky Jay / Shutterstock.com

Am 23. April ist Welttag des Buches. Diesen Tag hatte die Unesco Mitte der 90er Jahre ausgerufen, um das Lesen zu feiern und die Rechte von Autorinnen und Autoren ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu rücken. Und auch in diesem Jahr gibt es in der Branche wieder zahlreiche Aktionen, denen sich Amazon mit einem eigenen Angebot für Leseratten anschließt.

Insgesamt spendiert der Online-Riese seinen Kunden zehn kostenfreie, englischsprachige Kindle-Bücher, die die Leser auf eine Reise rund um die Welt mitnehmen sollen. Jedes Buch steht dabei beispielhaft für eine Region bzw. ein Land. Die Aktion gilt noch bis zum 28. April, neun Uhr morgens.

Diese kostenlosen Bücher bietet Amazon zum Tag des Buches

Während Amazon auf seiner deutschen Website die Bücher unter dem Titel „Entdecke den Welttag des Buches“ recht schnörkellos und schlicht auflistet, können sich interessierte Kindle-Kunden auf der englischsprachigen Seite einen etwas besseren Überblick über die kostenlosen Bücher verschaffen – das Angebot ist das gleiche. 

Auf der englischen Seite werden die ausgewählten Werke nicht einfach gelistet, sondern anschaulich in den jeweiligen regionalen Kontext gesetzt und durch einen Kurztext beschrieben. Dies sind die Bücher:

>> „The Puma Years“ von Laura Coleman – Bolivien: In dieser Geschichte unter dem Schlagwort Reise-Erinnerungen geht es um eine junge Frau, die eine „befreiende Reise“ in den Dschungel des Amazonas unternimmt. Dort verliebt sie sich in einen Puma, der ihr Leben verändert.

>> „The Ardent Swarm“ von Yamen Manai – Tunesien: Eine literarische Fiktion, die eine „mitreißende Allegorie“ ins Zentrum rückt. Dabei geht es um einen Bienenflüsterer, der sich auf die Suche nach etwas Bösem begibt, das Unheil über sein Dorf gebracht hat.

>> „North to Paradise“ von Ousman Umar – Ghana: In der Kategorie Erinnerungen wird hier die „inspirierende wahre Geschichte“ eines Mannes erzählt, der sich aus seinem Dorf in Ghana nach Barcelona begibt. Seine Reise ist voller Gewalt und Rassismus, allerdings erlebt er auch Freundschaft und Hoffnung.

>> „Where the Desert Meets the Sea“ von Werner Sonne – Israel: Eine historische Fiktion, die im Jahr 1947 in Jerusalem situiert ist und die Geschichte von Judith verfolgt, einer jüdischen Überlebenden des Konzentrationslagers Dachau, die nach Palästina flieht und sich nach einem missglückten Selbstmordversuch dazu entschließt, sich dem zionistischen Kampf um Jerusalem anzuschließen.

>> „An Eye for an Eye“ von Carol Wyer – England: Ein Thriller um die traumatisierte und medikamentenabhängige Polizistin Kate Young, die sich einer Reihe grausamer Mordfälle annehmen muss. Dabei ist sie einem berechnenden Serienmörder auf der Spur, der seine Opfer foltert und Spielchen mit der Polizei genießt.

>> „The Other Man“ von Farhad J. Dadyburjor – Indien: Im Mittelpunkt dieser romantischen Komödie steht Ved Mehra, gut aussehender Erbe eines Geschäftsimperiums – noch nicht geoutet und nach einer Trennung zutiefst erschüttert. Er beugt sich dem Druck der Familie und stimmt einer arrangierten Ehe zu. Doch dann tritt plötzlich ein Mann in sein Leben, der seine Welt auf den Kopf stellt.

>> „The Easy Life in Kamusari“ von Shion Miura – Japan: Der Großstadtjunge Yuki Hirano wird in dieser Coming-of-Age-Geschichte von seinen Eltern gegen seinen Willen zu einem Forstausbildungsprogramm in das abgelegene Bergdorf Kamusari geschickt. Während er die erste Zeit ohne Telefon, Internet und Shopping verabscheut, lernt er nach und nach die Natur, die umwerfende Schönheit der Region und ihre Traditionen zu schätzen.

>> „Mother Dear“ von Nova Lee Maier – Niederlande: Helen führt ein unkompliziertes Leben, zieht drei Teenager groß und hat einen Workaholic-Ehemann. In diesem Psychothriller geht es um einen Einbruch in Helens Haus und die Frage, zu was Menschen bereit sind, um ihre Familie zu beschützen.

>> „To the Sky Kingdom“ von Tang Qi – China: Ein Fantasy-Werk über die unsterbliche Bai Qian, die wahre Liebe, brennende Eifersucht, Götter, epische Schlachten, Magie und das Böse. Leser werden auf eine Reise durch Welten und Zeiten mitgenommen.

>> „The Caiman“ von María Eugenia Manrique – Venezuela: Der Uhrmacher Faoro adoptiert in diesem Bilderbuch einen Baby-Alligator, der Teil seines Lebens wird und sogar an seiner Hochzeit teilnehmen darf.

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/ Geschrieben von Tina Plewinski




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