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Derzeit gibt es von Amazon wieder viele spannende Nachrichten – besonders im E-Book-Bereich tut sich etwas: Zum Beispiel verbreitet Amazon sein neues Schriftsystem Bookerly, engagiert sich weiter im Schulbuchsektor und pusht das E-Book Abo Kindle Unlimited in Deutschland. Wir fassen zusammen.

Kindle Voyage

(Bildquelle Kindle Voyage: Bfishadow via Flickr, Ausschnitt, bestimmte Rechte vorbehalten)

Amazon: Kindle Unlimited mit einer Million Titel

Vor nicht ganz einem Jahr ist in Deutschland Kindle Unlimited in Deutschland gestartet. Das hauseigene E-Book-Abo von Amazon übertrifft dabei alle hiesigen Konkurrenten: Denn obwohl das Unternehmen auf seiner E-Book-Abo-Seite noch mit „über 850.000 eBooks“ im Abo-Sortiment wirbt, schreibt Lesen.net, dass die Marke von einer Million Titel bereits geknackt wurde. Mit so einer gigantischen Vorlage können die Mitbewerber nicht mithalten: Skoobe soll bei etwa 130.000 Titeln liegen, während die Onleihe mit 190.000 digitalen Büchern aufwartet.

Was diese „Leistung“ jedoch abwertet, ist die enorm hohe Zahl fremdsprachiger Titel und die schiere Menge von Indie-Werken. Lesen.net lässt sogar anklingen, dass es scheint als habe sich die Zahl der Verlagstitel sogar verringert. Die genannten Mitbewerber sind hier deutlich besser aufgestellt und können mit bekannten Büchern namhafter Verlagen aufwarten. Qualitativ also durchaus ein signifikanter Unterschied.

Amazon verteilt Bookerly-Schrift

Bookerly nennt sich die neue Schrift, die Amazon schon seit einiger Zeit auf seinen Tablet-Geräten und den Kindle-Apps verbreitet. Wie wir bereits berichteten, weist dieser Font „Merkmale der besten Schriftarten moderner Bücher“ auf und soll die Lesbarkeit weiter verbessern. Zudem wurde im Zuge der Bookerly-Einführung auch die lang ersehnte Silbentrennung (inklusive homogener Wortabstände) umgesetzt. Auch auf dem frisch gelaunchten Kindle Paperwhite 3 hat Amazon den neuen Font bereits zum Standard gemacht. Und nun sollen – so berichtet es allesebook.de – auch die anderen Mitglieder der Kindle-Familie (wie Kindle Voyage, der Basis-Kindle und Paperwhite 2) folgen.

Die neue Firmwareversion 5.6.5 werde automatisch Over-The-Air (OTA) verbreitet und via WLAN eingespeist. Dabei dürfen sich die Leser nicht nur auf eine überarbeitete Textanzeige freuen, sondern auch von einem neuen Notiz- und Markierungs-Feature profitieren. Wurde das Update installiert und hat man bereits kompatible Bücher gekauft, müssen diese jedoch noch einmal aus der Kindle-Cloud heruntergeladen werden, damit die Neuerungen auch angezeigt werden. Amazon selbst habe nach eigenen Angaben inzwischen hunderttausende Titel neu formatiert und wird diese Zahl weiter aufstocken.

Amazon als Dienstleister im Schulsektor

Amazon sucht immer wieder neue Bereiche, die noch nicht umfänglich erschlossen sind und in denen noch viel Potenzial steckt, das es zu nutzen gilt. Und so steuert das Unternehmen nun geradewegs auf den Schulsektor zu. Nach Angaben von Buchreport soll sich der US-Riese nun um den Aufbau und das Management einer neuen E-Book-Plattform kümmern, die unter der Leitung der New Yorker Schulbehörde an den Start gehen soll. Noch ist der Plan zwar nicht in trockenen Tüchern, doch die Chancen für Amazon stehen wohl recht gut.

Warum Amazon bei diesem Schul-Projekt die Fäden in die Hand nehmen soll? – Es scheint, als könne die Schulbehörde nicht die notwendigen digitalen Ressourcen aufbringen. Schließlich stehen insgesamt 1800 Schulen bereit, die versorgt werden wollen. Wie Buchreport weiter angibt, steckt ein Vertragsvolumen in Höhe von 30 Millionen Dollar hinter der Plattform. Aufgabe von Amazon sei es, das Portal zur Verfügung und die digitalen Schulbücher bereitzustellen sowie zu liefern. In Vorbereitung des Projekts soll sich Amazon gegen 13 Konkurrenten durchgesetzt haben.

/ Geschrieben von Tina Plewinski