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Für gewöhnlich ist Amazon kaum zu schlagen. Ob nun in Sachen Logistik, Service oder Angebot, das Unternehmen kennt kaum Konkurrenten. Und doch ist auch Amazon vor Fehlern nicht gefeit – wie ein aktueller Fall aus den USA zeigt.

Gähnendes Baby eingewickelt in eine Decke
© Vasiuk Iryna – shutterstock.com

Ein kurioser Fehler sorgte bei amerikanischen Amazon-Kunden jüngst für Verwirrung: Das Unternehmen teilte einigen Nutzern via E-Mail mit, dass Einkäufe über ihr „Baby Registry“ getätigt wurden. Dieses Programm ist hierzulande unter dem Namen „Baby Wunschliste“ bekannt und bietet die Möglichkeit, individuelle Wunschlisten für die Jüngsten zusammenzustellen.

Amazon-Mails verursachten Phishing-Verdacht

Das Problem: Einige der Empfänger waren gar nicht bei dem Baby Registry-Programm angemeldet. Und andere hatten nicht einmal Babys. Wie das Branchenportal TechCrunch berichtet, verursachte die E-Mail von Amazon auch Unbehagen: Nutzer, die die E-Mail erhielten und tatsächlich am „Baby Registry“-Programm teilnehmen, versuchten, in ihren Accounts weitere Details zum angeblichen Kauf herauszufinden – wurden dann allerdings auf eine kaputte Website weitergeleitet.

Schnell kam daher auch der Verdacht auf, dass es sich um eine Phishing-Attacke im Namen von Amazon handeln könnte.

Amazon-Kunden reagierten amüsiert bis gekränkt

In den sozialen Medien wie Twitter waren verschiedene Reaktionen der Kunden auszumachen: Einige Kunden schienen eher belustigt und fragten Amazon, ob das Unternehmen etwas weiß, das sie selbst noch nicht wüssten.

Oder hier... 

 

Auch über ihr 21-jähriges „Baby“ spöttelte eine Nutzerin.

Andere Kunden zeigten sich überaus verärgert, da sie an ihre ungewollte Kinderlosigkeit oder Fehlgeburten erinnert wurden.

Für Amazon also mehr als ein ungünstiges Missgeschick. – Nachdem das Unternehmen auf den Fehler aufmerksam wurde, verschickte es Entschuldigungs-E-Mails: „Wir benachrichtigen betroffene Kunden. Eine technische Störung führte dazu, dass versehentlich Baby-Geschenk-Benachrichtigungen per E-Mail verschickt wurden. Wir entschuldigen uns für Verwirrung, die dadurch entstanden sein könnte“, lies das Unternehmen gegenüber TechCrunch mitteilen.

/ Geschrieben von Tina Plewinski





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