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Amazon kämpft seit dem Verkaufsschlager der Cyber Week mit Engpässen. Laut Berichten beklagen sich Verbraucher wohl über zu späte Lieferungen, die selbst bei Prime Kunden nicht ausbleiben sollen. Wer dieser Tage etwas über den Prime Service bestellt, soll zudem nur in Ausnahmefällen schon am nächsten Tag seinen Einkauf erhalten.

Santa, Uhr© Stokkete/ shutterstock

Der Black Friday sowie die Cyber Week nehmen in Deutschland immer mehr an Bedeutung zu. Bereits zum Anfang der Woche berichtete onlinehaendler-news über Verkaufsrekorde. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erzielte der Black Friday ein Wachstum von 18 Prozent. Und auch der Cyber Monday erzielte einen Zuwachs von 16,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und erreichte damit einen Wert von 6,6 Milliarden Dollar. Die Verbraucherhilfe von Chip habe nun in den vergangenen Tagen Zuschriften von Amazon-Kunden erhalten, die sich über zu späte Liefertermine beklagen.

Des einen Freud ist des anderen Leid

Vor dem Hintergrund der neuen Rekordumsätze Amazons ist es nicht verwunderlich, dass dies dem US-Unternehmen einiges abverlangt. Teilweise seien Auslieferungen für die Bestelltermine, die nach der Schnäppchenjagd abgegeben wurden, erst an oder nach Nikolaus möglich. Selbst Prime-Kunden könnten mit einer Zustellung am nächsten Tag nicht mehr rechnen. Wie lange die Lieferschwierigkeiten anhalten und wie viele Kunden eigentlich betroffen sind, sei dabei noch unklar.

Was Kunden wissen sollten.

Laut Aussagen von Verbrauchern spielt es keine Rolle, bei welcher Art von Produkten die Lieferschwierigkeiten auftreten. Die Fälle reichen vom Amazon Echo Dot bis hin zur Glasvase für die Schwiegermutter.

Schaut man sich in sozialen Medien wie Twitter um, findet man zahlreiche Kunden, die in Beiträgen über zu späte Lieferungen berichten oder grundsätzlich unzufrieden mit aktuellen Lieferungen sind: 

 

 

 

Dennoch gibt es Hoffnung durch Meldungen von Amazon-Kunden, die ihrerseit über eine frühere Lieferung als angegeben schreiben. Es scheint also durchaus regionale Unterschiede zu geben.

 

Es bleibt also zu hoffen, dass die Lieferschwierigkeiten Einzelfälle sind und Kunden wie Händler zu Weihnachten nicht einem logistischen Super-Gau entgegengehen.  

/ Geschrieben von David Barthelmann