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Die Zeit der Mäntel und Jacken hat begonnen. Mit sinkenden Temperaturen sind jetzt viele Fashion-versierte Käufer auf der Suche nach den neusten Trends. Amazon präsentiert in seinem neuen Jacken-Shop hochwertige Produkte von bekannten Marken. Irritierend: Warum tauchen hier auch Warnwesten und Unterhemden auf?

Amazon wirbt auf der Startseite seines neu gelaunchten Jacken- und Mäntel-Shops mit dem Slogan: „Packen Sie sich warm ein mit den besten Jacken & Mänteln der Saison“. So weit, so klar. Der modebewusste Einkäufer weiß, auf was er sich hier einlässt. Marken wie Esprit, s.Oliver, Only und Marc O´Polo verheißen stilvolle und angesagte Schnitte und Muster. 

Sind Warnwesten und Unterhemden die neuen Mäntel?

Wie schon beim Launch des Dress Shops, legt Amazon viel Wert auf die Präsentation der Stücke. Kleine Videos sollen dem Käufer das Produkt näher bringen und zeigen, wie stilvoll sich Frau und Mann bei Amazon einkleiden können. Gegenüber fabeau äußert sich Sergio Bucher, European Vice President von Amazon Fashion, sehr optimistisch: „Um Kunden die Wahl des perfekten Mantels oder der idealen Jacke für die Wintergarderobe zu erleichtern, haben wir in unserem Special unsere Highlight‐Produkte zusammengestellt und Videos von diesen Styles produzieren lassen, so dass Kunden die Passform der Produkte direkt am Model nachvollziehen können.“

Es handelt sich also um Highlight-Produkte. Auf den ersten Blick und vor allem bei so manchen Preisen, kann man da auch nicht widersprechen. Wenn man sich jedoch ein bisschen genauer umguckt und die Produkte nach aufsteigendem Preis sortieren lässt, wird es – sagen wir einmal vorsichtig – weniger Fashion-bewusst. Oder sind Warnwesten der neueste Trend? Dank greller Farbe handelt es sich dabei aber um jeden Fall um Highlights. Und auch die Unterhemden von Fruit oft the Loom sind absolute Hingucker – was allerdings auch an dem gut trainierten Modell liegen kann.
© ScreenShot - Amazon
Die Liste von doch eher unpassenden Kleidungsstücken ließe sich hier noch unendlich weiterführen, aber das wäre ja irgendwann auch langweilig. Klar ist allerdings: Amazon muss erheblich an seinem Algorithmus nachbessern. Wenn der US-amerikanische Online-Riese wirklich im Fashion-Business Fuß fassen will, dürfen solche Anfängerfehler einfach nicht passieren.

Vielleicht ist es besser, wenn Amazon Asos kauft

Aber vielleicht passen deshalb auch die Gerüchte über eine mögliche Übernahme des britischen Online-Händlers Asos gerade so gut ins Bild. Der Guardian berichtet, dass Amazon angeblich über diesen Schritt nachdenkt. Die Vorteile einer Übernahme sind jedenfalls da: Amazon könnte dann mit einem Schlag für Mode-Einkäufer endlich sexy werden und den Kunden ein richtiges Shopping-Erlebnis bieten. Und vielleicht gehören dann auch Warnwesten nicht mehr zu den Highlights der Jacken-und Mäntel-Saison.
/ Geschrieben von Julia Ptock





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