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Laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens InsuranceQuotes kann sich ein Großteil der US-amerikanischen Verbraucher zumindest derzeit noch nicht wirklich mit „Amazon Key“ anfreunden. Der Untersuchung zufolge existieren schlichtweg zu viele Faktoren, die gegen den Lieferservice sprechen.

Amazon-Key-Zustellerin

© Amazon - Screenshot

Mit dem Service „Amazon Key“ versucht der Verkaufsriese Amazon ein grundlegendes Problem der letzten Meile zu lösen und Pakete auch dann erfolgreich in die Wohnung der Prime-Mitglieder zuzustellen, wenn der jeweilige Empfänger gerade nicht zu Hause anzutreffen ist. Auf den ersten Blick klingt das nach einem sinnvollen Ansatz, doch die Netzgemeinde reagierte auf die Ankündigung eher belustigt – schließlich wirft Amazon Key auch einige Fragen auf: beispielsweise hinsichtlich des Vertrauens gegenüber dem Zusteller, der Zutritt zur eigenen Bleibe erhält.

Eine Studie des Marktforschungsunternehmens InsuranceQuotes, die von Retail Dive aufgegriffen und für die 1.013 US-amerikanische Verbraucher befragt wurden, zeigt deutlich, dass Konsumenten weiterhin große Bedenken gegenüber Amazon Key äußern. So gaben rund 69 Prozent der Befragten an, den Service nicht nutzen zu wollen. Dabei ist die Skepsis bei Frauen mit 76 Prozent weitaus höher, als dies bei Männern mit 61 Prozent der Fall ist.

Warum Kunden Amazon Key nicht nutzen wollen

Für knapp 80 Prozent sorgt die Angst davor, dass ein Amazon-Key-Bote etwas aus der Wohnung des Empfängers stehlen könnte, für das Misstrauen gegenüber Amazons speziellem Lieferservice. Dahinter folgen der Einblick in die Privatsphäre, der für 77 Prozent der Frauen und 70 Prozent der Männer als bedenklich eingestuft wird, sowie die bösartige Ausnutzung von Amazon Key (62 vs. 52 Prozent), wenn sich etwa Diebe durch das System Zutritt zur Wohnung verschaffen. Ein Faktor, der nicht ohne Grund in dieser Liste auftaucht, denn knapp einen Monat nach der Vorstellung von Amazon Key wurde es bereits von findigen Hackern zum Teil abgeschaltet.

Wie die Studie mehr als deutlich unter Beweis stellt, hat Amazon noch viel Arbeit vor sich, um Amazon Key zu etablieren und die etlichen Bedenken erfolgreich zu beseitigen. Generell haben die Amerikaner aber ein großes Problem, wenn es um die Zustellung von Paketen geht. Nach Angaben von InsuranceQuotes wurden im Jahr 2015 rund 23 Millionen Menschen aus den USA ein Paket gestohlen, das vor der Haustür zugestellt wurde. Ein Problem, das potenziell von Amazon Key gelöst werden könnte – vorausgesetzt das System erweist sich als sicher genug.

/ Geschrieben von Christian Laude


Kommentare

#1 Kati 2018-04-12 15:08
Amazon prime oder Alexa oder eben auch die Massenüberwachu ng von Mitarbeitern und Kunden gehen zu weit. Ja, sie werden - dank der Massenverblödun g und der "Geiz-ist-geil" -Mentalität - alles durchsetzen zusammen mit allen Instanzen, die an der Versklavung des Menschen interessiert sind. Die Arbeiterklasse mit einem IQ von 90, der arbeitet, aber wenig sapere auder hat. Barnett schrieb in seinem Buch zur Globalpolitik für das 21. Jahrhundert: Wer sich weigert, diese schöne, neue Welt zu akzeptieren, ist ein Feind und muss weg. Ich hoffe, das gesamte System bricht bald zusammen und dann erkennen die Menschen hoffentlich, dass der Feind in den Regierungen und Unternehmen wie Ihrem sitzen. Immerhin bestellen Leute bei Ihnen etwas, weil es bequem ist, weil sie absolut unfähig sind, bewusst und wach zu sein. Ich meide alles, was bequem, gratis oder im Trend ist. Gott wird das Ganze hier bald aufräumen, keine Sorge. Bald haben wir hier ganz andere Probleme, als bei Amazon etwas zu bestellen.



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