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Erneut hat der amtierende US-Präsident Donald Trump in mehreren Tweets gegen Amazon gewettert. Dabei ging es nicht nur um die US-amerikanische Post, die nach Meinung von Trump zu wenig an den ausgelieferten Amazon-Paketen verdient, sondern unter anderem auch um die Washington Post, die seit einigen Jahren Amazon-Chef Jeff Bezos gehört.

Donald Trump als Comic

© Punyaruk Baingern - Shutterstock.com

Donald Trump vs. Amazon – dieses vermeintliche Duell keimt in fast schon regelmäßig Abständen neu auf. So warf der amtierende US-Präsident dem Online-Händler in einem Tweet erst am Anfang des Jahres vor, der US-amerikanischen Post zu wenig für die Auslieferung der Pakete zu zahlen. Nach Meinung von Trump würde ein derartiges Vorgehen „Amazon reicher und die Post dümmer und ärmer“ machen, weswegen er zu dem Schluss kommt, dass die Post mehr dafür verlangen soll.

Milliardenverluste aufgrund von Amazon?

Nun erwähnte Trump Amazon abermals in mehreren Tweets und verschärfte seine bereits geäußerte These. So heißt es unter anderem: „Nur Narren […] sagen, dass unsere Geld verlierende Post durch Amazon Geld verdient.“ Trump zufolge verliert die Post vielmehr ein Vermögen, was sich ihm nach aber ändern wird. Gleichzeitig äußert er, dass „steuerzahlende Einzelhändler“ nicht auf Augenhöhe mit Amazon agieren könnten und deswegen Geschäfte im ganzen Land verteilt schließen müssten.

Die US-amerikanische Post soll laut Trump 1,50 Dollar pro Paket verlieren, das sie für Amazon austrägt. „Das ergibt Milliarden von Dollar“, so der US-Präsident. Zudem erwähnt Trump in einem Tweet die Washington Post, die seit einigen Jahren Amazon-Chef Jeff Bezos gehört. Wie auch Heise Online berichtet, behauptet Trump, dass Amazon die Washington Post als „Lobbyorgan“ nutzen würde und sich die Zeitung aus diesem als „Lobbyist […] registrieren“ müsste.

Amazon-Aktie sinkt spürbar

Bereits einige Tage zuvor betonte Trump in einem anderen Tweet, dass seine Bedenken gegenüber Amazon schon vor seiner Wahl vorhanden gewesen sein sollen. „Im Gegensatz zu anderen zahlen sie nur geringe oder gar keine Steuern an staatliche und lokale Regierungen, nutzen unser Post-System als ihren ‚Lieferjungen‘ (was den USA enormen Schaden zufügt) und drängen Tausende Einzelhändler aus dem Geschäft!“

Nach Angaben der Frankfurter Allgemeinen Zeitung blieben die Tweets von Donald Trump nicht ohne Folgen, denn an der Börse sackte die Aktie von Amazon um bis zu fünf Prozent ab.

 

/ Geschrieben von Christian Laude





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