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Kurz vor dem Release von Fifa 19 ruft die Verdi die Beschäftigten bei Amazon an zwei Standorten zum Streik auf. Amazon weigert sich schon länger, Tarifverträge des Einzelhandels auf seine Mitarbeiter anzuwenden.

Videospiel
© icemanphotos / Shutterstock.com

Die Gewerkschaft Verdi hat an zwei Amazon-Standorten zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. An den Standorten Rheinberg und Werne soll es gezielt zu Streiks kommen, teilte Verdi heute mit. "Morgen erscheint das neue FIFA-Spiel des Spieleherstellers Electronic Arts. Dies ist seit längerem angekündigt und Amazon garantiert eine Lieferung am Erscheinungstermin" teilte die Landesbezirksfachbereichsleiterin für den Handel bei Verdi in Nordrhein-Westphalen Silke Zimmer mit.

Kampf für Tarifvertrag schon seit 2013

Verdi beabsichtigt damit, einen Widerspruch in Frage zu stellen. Kunden werde eine Lieferung des Spiels noch am Erscheinungstermin versprochen – auf dem Rücken der Beschäftigten, denen gleichzeitig die Arbeit unter Tarifbedingungen vorenthalten werde. "So wie viele Spielerinnen und Spieler auf die Auslieferung des neuen FIFA-Spiels warten, warten die Beschäftigten auf faire Löhne und gute Arbeitsbedingungen", kritisiert Silke Zimmer. Seit Mai 2013 kämpfen die Mitarbeiter bei Amazon für faire Bedingungen an ihrem Arbeitsplatz. Amazon lehnt diese Forderungen bisher ab.

Auf Anfrage von Golem.de äußerte Amazon-Sprecher Michael Schneider: "Der Streik hat keinen Einfluss auf die Einhaltung unseres Kundenversprechens, denn die überwältigende Mehrheit unserer Mitarbeiter arbeitet normal. Auch das Fifa-Spiel wird daher pünktlich ankommen." Zumindest die Kunden, die auf das Fifa-Spiel warten, können damit wohl aufatmen. Welche Wirkung der Streikaufruf bringt, wird sich noch zeigen müssen.

/ Geschrieben von Melvin Louis Dreyer


Kommentare

#1 Avenger 2018-09-28 10:31
"Welche Wirkung der Streikaufruf bringt, wird sich noch zeigen müssen."

Wie bisher schon, keinen....

"auf dem Rücken der Beschäftigten, denen gleichzeitig die Arbeit unter Tarifbedingunge n vorenthalten werde."

Amazon zahlt doch freiwillig nach Logistik-Tarif. .



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