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Amazons Image kann eigentlich nicht noch mehr leiden – denkt man zumindest. Aber nein, falsch gedacht. Ein ehemaliger Angestellter von Amazon will in den kommenden Tagen vor dem Hauptsitz in Seattle in den Hungerstreik treten und so auf die Arbeitsbedingungen und die fragwürdigen Geschäftsbedingungen aufmerksam machen.
Businessman demonstriert
© jr_casas – fotolia.com

 

Der ehemals bei Amazon angestellte Kivin Varghese hat angekündigt, am 25. November vor dem Hauptsitz in Seattle in einen Hungerstreik zu treten. Der Hungerstreik ist der nächste Schritt in seinen bisher zwei wöchigen Protesten gegen den Online-Riesen. Das Ziel von Varghese ist es, auf die – seiner Aussage nach „irreführenden und betrügerischen“ – Geschäftspraktiken und die Behandlung der Angestellten aufmerksam zu machen.

Amazon soll seine Mitarbeiter besser behandeln

Wie theguardian.com berichtet, befindet sich Varghese wegen einer seiner Meinung nach unberechtigten Kündigung in einem Gerichtsverfahren mit dem Online-Riesen. Varghese war für den Aufbau einer Werbeplattform für Amazons Kindle Fire zuständig. Nach Angaben von Amazon war Varghese ein „leistungsschwacher Mitarbeiter, der in einigen Punkten unterschiedliche Auffassungen mit seinem Arbeitgeber hatte.“

Die unterschiedlichen Auffassungen beziehen sich auf die Geschäftspraktiken von Amazon. Varghese fordert von seinem ehemaligen Arbeitgeber, dass er drei weitere Artikel zu seinen bisher 14 Führungsgrundsätzen hinzufügt. Er möchte, dass sich Amazon zu einer besseren Behandlung seiner Mitarbeiter verpflichtet, ethische Standards verbessert und nachhaltiger in puncto Ökologie agiert. Der Protestler ist der Meinung, dass wenn Amazon-Kunden sehen, wie der Konzern seine Mitarbeiter behandelt, diese sehr schockiert wären. Sein Ziel ist es, mit dem Hungerstreik mehr Aufmerksamkeit bezüglich Amazons Praxis zu erreichen. Denn jeder Dollar, so seine Ansicht, hilft dem Konzern dabei, sein schlechtes Verhalten zu finanzieren.

Käufer sind dazu aufgefordert, Black Friday und Cyber Monday zu boykottieren

Neben der eigenen Kritik an Amazon fordert Kivin Varghese auch zum Boykott der Black Friday und Cyber Monday-Aktionen auf. Auf seinem Blog Demand Change from Amazon.com fordert er alle Amazon-Kunden auf, ihn in seinem Protest zu unterstützen.

/ Geschrieben von Julia Ptock





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