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Es wird wieder gestreikt bei Amazon. Die Gewerkschaft Verdi nutzt nicht nur die Vorweihnachtszeit, um Amazon unter Druck zu setzen. Auch nach dem weihnachtlichen Trubel geht es weiter – wie der aktuelle Ausstand zeigt.

Streikende in Warnwesten laufen in einer Reihe
Ververidis Vasilis / Shutterstock.com

Für Amazon ist es der erste Streik im neuen Jahr: Die Gewerkschaft Verdi hat für den Wochenstart in Bad Hersfeld zum Arbeitsausstand gerufen. Die Arbeitsniederlegungen sollen am Montag mit der Nachtschicht beginnen und „alle Schichten des heutigen Tags umfassen“, schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung mit Blick auf Verdi-Aussagen.

Tarif: Verdi will Logistiker nach Einzel- und Versandhandel bezahlen lassen

Ziel sei es dabei noch immer, für eine bessere Bezahlung der Amazon-Logistikmitarbeiter zu kämpfen. „Besser“ bedeutet dabei nach wie vor, dass Verdi einen Tarifvertrag anstrebt, wie er auch im Einzel- und Versandhandel vorkomme. Seit 2013 versucht die Gewerkschaft bereits, diese Forderungen unter Zuhilfenahme von Streiks durchzusetzen.

Amazon selbst betonte in der Vergangenheit immer wieder, dass man sich mit dem hauseigenen Vergütungssystem an einer Bezahlung orientiere, die für entsprechende logistische Tätigkeiten in den entsprechenden Regionen üblich seien.

Verdi plant für größtmögliche Wirksamkeit der Ausstände

Im Rahmen des heutigen Streiks fasst Verdi dabei offenbar auch die kommenden Monate ins Auge und will vorbereitende Pläne schmieden: „Wir wollen heute bei den Streikversammlungen mit den Streikenden diskutieren, wie wir die Streiks in diesem Jahr gestalten wollen und wie diese eine größtmögliche Wirksamkeit erzielen”, zitiert die FAZ Streikleiterin Mechthild Middeke. „Bisher ist die Motivation weiterzumachen, ungebrochen.“

Rund 600 Amazon-Mitarbeiter beteiligen laut Middeke in der Regel an einem Warnstreik. Bis zum Vormittag seien es zumindest schon 300 bis 400 gewesen, bei sich die Zahlen zum Schichtwechsel immer noch weiter erhöhen würden.

/ Geschrieben von Tina Plewinski





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