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Kindle Unlimited verspricht unbekannten Autoren, schnell ein großes Publikum zu erreichen. Die Menschen stöbern in dem großen E-Book-Schatz und finden so viele neue Bücher. Doch das Paradies ist getrübt: Wer nicht ständig neue Bücher veröffentlicht, hat keine Chance.

E-Book-Reader
© Bilan 3D - Fotolia.com

Der Großteil der Kindle Unlimited-Bücher ist selbst veröffentlicht. Das heißt: Der Autor schreibt sein Werk und nutzt die Plattform, um es als E-Book zu veröffentlichen. Die Suche nach einem Verlag bleibt aus, es kann theoretisch jedes Schriftstück auf den Markt gebracht werden. Amazon wirbt mit einer besonders einfachen Art der Veröffentlichung, die vor allem unbekannten Autoren eine Starthilfe geben soll. Sie müssen sich schließlich nicht mit Verlagen herumschlagen.

44 Bücher in zwei Jahren

Doch ganz so einfach scheint es nicht zu sein: Kathryn Le Veque ist eine Indie-Autorin und hat seit 2012 bereits 44 Werke veröffentlicht. Auf den ersten Blick ist Kindle Unlimited auch die erfolgsbringende Plattform, wie Amazon sie auch anpreist: Um rund 50 Prozent ist der Jahresumsatz von Le Veque gestiegen. Trotzdem bezeichnet sie Kindle Unlimited der New York Times gegenüber als „zweischneidiges Schwert“.

Bevor es Kindle Unlimited gab, verkaufte die Autorin rund 6.000 Bücher im Monat. Da es sich oft um längere Werke handelt, setzte Le Veque ihre Preise bei mindestens vier US-Dollar an, doch inzwischen senkte sie ihre Preise auf bis zu 99 Cent – damit die Nutzer von Kindle Unlimited, welche die Bücher ausleihen schließlich auch zu Käufern werden. Die Umsatzsteigerung habe sie nur durch die große Anzahl an Veröffentlichungen erzielen können. „Die meisten Autoren können das gar nicht tun, da sie keine 50 Romane zum Verkauf anbieten können“, so Le Veque.

12.000 Wörter am Tag – 18-Stunden-Tage. Das ist der Arbeitsdruck, den die Indie-Autorin bewältigen muss, um mit Amazon Kindle Unlimited Geld zu verdienen. Eine Schattenseite von Kindle Unlimited, die viele Nutzer so wohl noch nicht kannten.

/ Geschrieben von Michael Pohlgeers





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