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Kickstarter orientiert sich in Sachen Payment neu: Setzte man bisher bei der Zahlung der Projektfinanzierungen auf Amazon, nutzen die Amerikaner jetzt lieber den Konkurrenten Stripe.

Kickstarter verzichtet auf Amazon.
© Vladimir Gerasimov - Fotolia.com

Geht es nach Jeff Bezos, dann hat Amazon in Sachen Payment noch Einiges vor sich. Im vergangenen Jahr trommelte er Medienberichten zufolge die verantwortlichen Mitarbeiter zusammen und motivierte sie auf seine Weise, Amazon Payment voranzubringen. Jetzt hat Amazon Payment einen seiner bekanntesten Kunden verloren, was Jeff Bezos nicht gefallen dürfte.

Stripe wirbt Amazon Kickstarter ab

Bis vor Kurzem noch hatte das US-Unternehmen Kickstarter bei der Abwicklung von Zahlungen auf Amazon gesetzt, offensichtlich aber war man mit dem Dienst nicht zufrieden. Wie Re/Code berichtet, kehrt Kickstarter Amazon nun den Rücken, um künftig auf die Dienste des Konkurrenten Stripe zu setzen. Stripe ist in der Payment-Branche kein unbekannter Player, im vergangenen Dezember sicherte sich das Unternehmen erst eine Finanzierung in Höhe von 70 Millionen US-Dollar. Zudem hat Stripe bereits renommierte Kunden wie Facebook, Apple oder Twitter für sich gewonnen.

Einer der Gründe, weshalb sich Kickstarter von Amazon getrennt hat, ist die unzufriedenstellende Geschwindigkeit von Amazon Payment. Offenbar dauerte es für alljene, die neue Projekte auf Kickstarter in der Vergangenheit gestartet hatten, bis zu einer Woche um bei Amazon Payment ein Konto einzurichten. Dies soll jetzt bei Stripe wesentlich schneller abgewickelt werden können. Außerdem unterstützt Stripe laut Re/Code anders als Amazon Payment internationale Transaktionen und kann so von Kickstarter-Kunden weltweit genutzt werden.

Kickstarter war seit 2009 Amazon-Kunde

Amazon Payment hatte Kickstarter 2009 als Kunden gewonnen, als es als einer der ersten Anbieter das Kampagnen-Modell von Unternehmen wie Kickstarter unterstützte: Die Kunden werden nur dann zur Zahlung aufgefordert, wenn das Kickstarter-Projekt erfolgreich ist.

Im vergangenen Jahr hatte Amazon angekündigt, diesen Dienst nicht mehr anbieten zu wollen, in der Hoffnung die Kunden würden das neue „Login und Bezahlen mit Amazon“ nutzen. Zumindest für Kickstarter ging der Plan von Amazon nicht auf.






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