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Junge Menschen sind laut einer Studie kritischer gegenüber Amazon als der Durchschnittsnutzer. Grund: Die Generation Z wolle ethischer konsumieren.

Frau zeigt mit Daumen nach unten
pathdoc / shutterstock.com

Jeder bewusste Online-Käufer weiß, dass Amazon bei allem Erfolg und aller Nützlichkeit auch einige Schattenseiten hat – von den Arbeitsbedingungen in den Lagern über den Umgang mit Händlern bis hin zu Datenschutzproblemen bei Alexa. Genutzt wird der Online-Marktplatz aber trotzdem rege. Jetzt sollen sich aber vor allem junge Nutzer an der (fehlenden) Ethik des Unternehmens stören, sagt eine Studie von Wunderman Thompson, über die digitalfernsehen.de berichtet.

Demnach würde die sogenannte Generation Z – also Menschen zwischen 16 und 24 Jahren – den dominierenden Online-Marktplatz zunehmend kritisch sehen. Etwa ein Fünftel dieser Gruppe achte beim Einkauf auf ethische und nachhaltige Aspekte eines Händlers oder einer Marke – gerade in diesem Bereich macht Amazon aber immer wieder Negativ-Schlagzeilen, etwa mit der Zerstörung von Neuware, die aber aktuell eingestellt und durch ein Spendenprogramm ersetzt wird.

Generation Z will lieber stationär shoppen

Auch in anderen Bereichen sind gerade jüngere Kunden nicht von Amazon überzeugt: In Sachen Kundenservice, Rückgaben und Markenangebot sind die Zustimmungswerte jeweils deutlich niedriger als die des Durchschnitts. Das könnte dazu führen, dass Amazon gerade diese wichtige Zielgruppe zunehmend aus den Augen verliert. Ebenfalls interessant: Über die Hälfte der 16- bis 24-Jährigen bevorzuge den Einkauf bei einem stationären Händler. Trotzdem sei Amazon immer noch sehr mächtig, meint Neil Stewart, Global CEO von Wunderman Thompson Commerce: „Der Online-Handelsriese mag zwar ein Konkurrent sein, aber er ist auch eine Plattform, die Marken und Einzelhändlern enorme Möglichkeiten bietet, um weltweit Millionen von Verbrauchern zu erreichen.“

Für die Studie wurden rund 15.000 Online-Shopper in Deutschland, den USA, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Tschechien, Belgien und den Niederlanden befragt. Den kompletten „Future Shopper“-Report der Agentur Wunderman Thompson kann man hier einsehen.

/ Geschrieben von Markus Gärtner





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