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Etwa 1.000 Mitarbeiter von Amazon haben angekündigt, am 20. September am globalen Klimastreik teilzunehmen. Sie kritisieren vor allem Amazons fehlende Bemühungen in der Sache.

Klimastreik
MikeDotta/Shutterstock.com

Am 20. September, „während in Berlin das Klimakabinett tagt und in und in New York einer der wichtigsten UN Gipfel des Jahres vorbereitet wird", wie es auf dem Webauftritt von Fridays for Future heißt, werden weltweit Millionen von Menschen zum globalen Klimastreik auf die Straße gehen. Darunter werden auch etwa 1.000 Menschen sein, die bei Amazon ihr Geld verdienen. Die Gruppe „Amazon Employees for Climate Justice“ (Amazon-Mitarbeiter für Klimagerechtigkeit) hat angekündigt, sich am Streik zu beteiligen, um gegen Amazons Inaktivität beim Thema Klimawandel zu protestieren.

In einem offenen Brief beklagt das Kollektiv, dass Amazon als einer der größten und einflussreichsten Konzerne weltweit eigentlich eine führende Rolle beim Kampf um das Klima einnehmen müsste, berichtet CNN. Die vergleichsweise kleine Gruppe – weltweit beschäftigt Amazon über 600.000 Mitarbeiter – stellt hohe Forderungen an Amazon. Das Unternehmen solle zum Beispiel damit aufhören, an Politiker und Lobbyisten zu spenden, die den Klimawandel leugnen. Außerdem sollen keine Verträge mit Öl-Konzernen mehr geschlossen werden.

Bezos hält Klimawandel für wichtig

Um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern, sollte Amazon Elekrofahrzeuge testen. Es sei unbedingt erforderlich, dass das Unternehmen bis 2030 emissionsfrei sei. Amazon sei eines der innovativsten Unternehmen der Welt. Die Gruppe fordert, dass man nicht nur reden, sondern auch handeln solle. Wer das Thema wirklich ernst nehme, nehme eine Führungsposition beim Kampf gegen die Klimakrise ein und springe nicht im letztmöglichen Moment auf den Zug auf.

Amazon sagt gegenüber CNN, dass es eine „wichtige Verpflichtung“ sei, den menschengemachten Klimawandel anzugehen. Spezialisierte Teams würden bereits an Nachhaltigkeitsinitiativen arbeiten. Amazon vertritt nach wie vor die Auffassung, dass E-Commerce für weniger Emissionen sorge als der stationäre Einkauf. Zudem arbeite man seit Jahren an der Verbesserung von Verpackungen. Aber auch da musste Amazon zuletzt Kritik einstecken.

Jeff Bezos hält den Klimawandel eigenen Angaben zufolge persönlich für eines der wichtigsten Probleme der Menschheit. CNN zitiert ihn mit den Worten: „Es sind viele Initiativen auf dem Weg und wir sind noch nicht fertig. Wir überlegen uns mehr, wir sind sehr einfallsreich."

/ Geschrieben von Christoph Pech





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