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Junge Deutsche finden Amazons Übermacht im Online-Handel bedenklich, zeigt eine Studie. Die Gesamtbevölkerung ist eher gespalten.

kleiner Mann vor großem Mann
Sergey Nivens / Shutterstock.com

Amazon beherrscht in weiten Teilen den E-Commerce in Deutschland, das ist Online-Händlern und Shoppern klar. Eine repräsentative Studie von Mydealz und Statista wollte unter anderem der Frage nachgehen, wie die deutschen Verbraucher damit umgehen. Ergebnis: Die Marktmacht des Online-Riesen sieht eine Hälfte kritisch, die andere eher nicht. Doch vor allem junge Nutzer stört Amazons Dominanz, dieses Ergebnis bestätigt damit auch eine andere Studie über die Amazon-kritische Generation Z.

Vor allem die 16- bis 24-Jährigen sind kritisch

Bei der Altersgruppe zwischen 16 bis 24 Jahren ist die Zahl der Kritiker am größten: Hier finden 46 Prozent Amazons Marktmacht „bedenklich“, nur 39 Prozent widersprechen dem. In der Gesamtbevölkerung ist der Unterschied jedoch deutlich kleiner: Darin stören sich nur 43,7 Prozent der Deutschen daran, 40,9 Prozent jedoch nicht. 

Die Gründe dafür sind vielfältig. Rund 70 Prozent der Kritiker befürchten, dass andere Online-Händler darunter leiden. Auch die Angst davor, dass Amazon so die Preise auf dem Marktplatz und bei den eigenen Lieferanten diktieren kann, ist ein weiterer wichtiger Faktor. Doch die Bedenken der Befragten haben eher wenig Einfluss auf das Einkaufsverhalten: Immerhin 34 Prozent der kritischen Befragten versuchen, „so viel wie möglich im klassischen Handel“ zu kaufen. 

Mehrheit sieht durch Amazons Macht keine persönlichen Nachteile

Auch die weniger kritischen Befragten nennen unterschiedliche Gründe für ihre Einstellung. Rund zwei Drittel sagen, durch Amazons Macht haben sie „keine Nachteile“; rund 60 Prozent meinen sogar, nur wegen dieser Größe könne Amazon „so ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis“ anbieten.

Die Studie beleuchtet auch die Themen Einführung einer Digitalsteuer und die Bewertungen bei Amazon. Alle Ergebnisse kann man hier einsehen. Für die Studie hat Statista Mitte September 1.000 Konsumenten in Deutschland befragt.

/ Geschrieben von Markus Gärtner





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