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Es ist nicht gewöhnlich, dass man als Programmierer Pressemitteilungen schreibt. Bei Amazon ist es offenbar aber Alltag. Das hat jetzt Andy Jassy verraten, Chef von Amazon Web Services. Er hat auch erklärt, warum dieses System bei Amazon zur Normalität gehört.

Programmierer bei Amazon.
© Arto - Fotolia.com

Wer bei Amazon als Entwickler angestellt ist, muss gleichzeitig auch im Marketing fit sein. Zumindest legt das ein Bericht von Business Insider nahe. Demzufolge müssen die Entwickler von Amazon, bevor sie mit dem Programmieren beginnen, eine Pressemitteilung über das Produkt schreiben.

Jede Abteilung bei Amazon muss Pressemitteilungen schreiben

Es ist eigentlich nicht die Aufgabe eines Programmierers, eine Pressemitteilung für ein Produkt zu schreiben. Dieser Aufgabe gehen geschulte Marketingspezialisten nach, um das Produkt möglichst gut in der Öffentlichkeit zu präsentieren und dessen Bekanntheit zu steigern. Im Rahmen einer Konferenz verriet Andy Jassy, Chef von Amazon Web Services, nun die Hintergründe dieses Vorgehens bei Amazon.

Grundsätzlich müssten die Programmierer bei Amazon demnach immer eine fiktive Pressemitteilung und FAQs (Frequently Asked Questions) vorlegen, bevor sie ihre Projekte in die Tat umsetzen dürfen. Die Idee dahinter ist aus Sicht von Andy Jassy simpel: Durch diese Vorgehensweise könnte man schon im Voraus den schwierigen Diskussionen, die um das Produkt entstehen könnten, aus den Weg gehen. Wenn das gesamte Team nicht im Vorfeld eine überzeugende Pressemitteilung erstellen könne, dann sei es wahrscheinlich, dass oftmals das Produkt nicht wirklich marktreif sei. Außerdem werde durch diese Vorgehensweise die Iteration bei der Produktentwicklung beschleunigt.

Starke Konkurrenz im Cloud-Bereich

Interessanterweise beschränkt sich diese Vorgehensweise nicht nur auf Amazon Web Services, wie Business Insider berichtet, sondern wird in allen Abteilungen von Amazon so gehandhabt.

Amazon Web Services selbst entwickelt außerdem nur Produkte, die von mindestens 90 Prozent der Kunden gewollt würden. Diese vorsichtige Herangehensweise sei gerade im Cloud-Sektor wichtig, weil Amazon dort mit Unternehmen wie Microsoft, Google und seit Neuestem auch Alibaba konkurriert.