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In vielen großen und namhaften Konzernen aus den USA wird den Mitarbeitern der Po gepudert: HighTech-Büros, Gratis-Essen, Massagen, Autowäschen – all dies kann im Rundum-Sorglos-Paket für die Angestellten enthalten sein. Doch bei Amazon fühlen sich einige Mitarbeiter über den Tisch gezogen, denn sie müssen sich ihre Sandwiches nämlich selbst kaufen. Ein Leidensbericht…

Businessman: Foto in Sepia

(Bildquelle Businessman : Marc Brüneke via Flickr, Bildausschnitt, bestimmte Rechte vorbehalten)

Google, Evernote & Co.: Das Luxus-Glück der Mitarbeiter

Es müssen wohl die glücklichsten Mitarbeiter der Welt sein: Jene, die bei den großen Tech-Konzernen in den USA arbeiten. Denn hier sind nicht nur die Kunden König, sondern auch die Mitarbeiter. Sie arbeiten in einer bunten Welt voller Freude, Harmonie und Spaß. In einer Art Nimmerland, wo Träume Wirklichkeit werden. Die modernen Hochglanz-Gebäude sind in vielen Fällen nicht nur mit den aller neuesten Hightech-Spielereien ausgestattet, sondern bieten auch Extras, die Arbeitnehmer hierzulande sprachlos machen dürften:

Fitnessstudios und Tischtennis-Ecken, Beachvolleyball-Anlagen, Kletterwände, Kegelbahnen oder Bierschankanlagen sind da nur die Spitze des Eisbergs. Der US-Riese Google beispielsweise bietet seinen Mitarbeitern eine Mischung aus Campus und Ferienresort. Wie Spiegel berichtet, müssen die Angestellten nicht einmal das Gelände verlassen, um sich zwischendurch eine Massage zu gönnen, den Zahnarzt-Termin wahrzunehmen, den Psychologen zu besuchen oder einen Ölwechsel beim Auto vorzunehmen. – Spitzen- und Nachwuchskräfte sind bares Geld wert und die kapitalschwangeren Unternehmen lassen es gern mal krachen, um als Arbeitgeber mit dem bestmöglichen Angebot aufzuwarten.

Ziehen Amazon-Mitarbeiter den Schwarzen Peter?

Mit solchen schier unglaublichen Traumwelten vor Augen bleibt es nicht aus, dass sich Amazon-Mitarbeiter ungerecht behandelt fühlen. Schließlich arbeiten auch sie für einen der mächtigsten Konzerne der Welt. Dennoch bleibt ihnen ein solcher Luxus in Hülle und Fülle wohl verwehrt. In einem aktuellen Beitrag von Thestreet.com kommt ein anonymer Mann aus den Reihen von Amazon zu Wort, der sich über die fehlende Zuwendung beklagt.

Nicht nur, dass man bei Amazon die Snacks und Sandwiches selbst kaufen müsste, es gibt auch keine Gratis-Massagen, keine bunten Hightech-Büros mit Rutschen, Eisdielen und spektakulären Inneneinrichtungen. Nein. Wie man hören muss, unterliegen die dortigen Räume dem Sinne der Zweckmäßigkeit und warten lediglich mit Tischen und Stühlen auf, die man in vielen Büros rund um die Welt findet. Ehemalige Mitarbeiter beklagen häufig, dass es nur „schrecklichen Vergünstigungen“ gibt, sich nicht alles und die Mitarbeiter dreht und man grundsätzlich zur Sparsamkeit neige.

Amazon verfolgt strikte Kundenorientierung

(Achtung Ironie!:) Schande auf Amazon! Schande auf Jeff Bezos. Wie kann er nur?! Keine Parties im Büro? Kein Caterer, der sich rund um die Uhr um die leiblichen Bedürfnisse und Freuden seiner Angestellten kümmert? Wie will man so ein übles Verhalten eigentlich rechtfertigen? Ganz einfach! Jeff Bezos, Vater von Amazon, kontert, man habe stets nur das Wohl der Kunden im Blick. Man wolle die Verbraucher glücklich machen und hart daran arbeiten, ihren Wünschen noch schneller gerecht zu werden.

Und eine solche Firmenphilosophie stützt auch das Konzept, dass überschüssige Einnahmen nicht in Luxus-Schlitten für Mitarbeiter gesteckt, sondern vielmehr zurück ins eigene Unternehmen, sprich in zukunftsgerichtete Investitionen fließen.

Natürlich gilt Jeff Bezos in einigen Kreisen als Tyrann. Als Arbeitstier, das weder Faulheit, noch Schwäche, noch ineffektives Arbeiten toleriert. Und einige Vorfälle zeugen tatsächlich von einem strikten Regime. Doch die Vorstellung, man bräuchte für ein effektives, glückliches Arbeitsleben tatsächlich eine Mischung aus Candyland und Disney-Ressort, dürfte wiederum an der Motivation und Zielstrebigkeit des entsprechenden Mitarbeiters zweifeln lassen.

/ Geschrieben von Tina Plewinski





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