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Amazon reagiert in einer Stellungnahme auf die Kartellbeschwerde des Börsenvereins. Das Unternehmen meint offenbar, keine Schuld zu haben und weise alle Vorwürfe von sich.

Bildquelle: © massimo_g - Fotolia.com


Amazon Deutschland hat offenbar auf die Kartellbeschwerde des Börsenvereins reagiert. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels wirft Amazon im Umgang mit Buchverlagen ein „erpresserisches Vorgehen“ vor und forderte das Bundeskartellamt auf, eine Untersuchung in Sachen Amazon aufzunehmen und gegebenenfalls das Vorgehen des Online-Händlers zu unterbinden. In einer Stellungnahme weist Amazon die Vorwürfe nun zurück.

Lieferverzögerungen liegen laut Amazon bei Verlagen selbst

Verlage wie Bonnier hatten darüber geklagt, dass Amazon seit Anfang Mai den Versand ihrer Bücher an Kunden verzögere, um höhere Rabatte beim Einkauf von E-Books zu erzwingen. Ein ähnliches Vorgehen wird Amazon im Zusammenhang mit Warner Bros. in den USA und mit dem französischen Verlagshaus Hachette vorgeworfen. Amazon behauptet in seiner aktuellen Stellungnahme laut buchreport.de, Lieferungen nicht zu verzögern: „Für einige Printtitel des Verlagshauses Bonnier kaufen wir derzeit weniger Lagerbestand ein, als wir dies normalerweise tun würden. Bestellungen von Titeln, die wir auf Lager haben, verschicken wir sofort“, so Amazon in seiner Stellungnahme.

Amazon weist die Vorwürfe demnach nicht nur von sich, sondern schiebt die Schuld für verzögerte Lieferungen indirekt auf die Verlage selbst. Die Lieferzeit von Titeln die Amazon nicht mehr auf Lager habe, müsse bei den entsprechenden Verlagen geordert werden und Amazon sei von der Lieferzeit der Verlage abhängig. „Sobald die bestellten Titel bei uns ankommen, verschicken wir sie umgehend an den Kunden“, so Amazon.

Amazon beschwert sich über E-Book-Preise

Zudem verteidigt Amazon Deutschland in der Stellungnahme seine Auffassung, dass E-Books prinzipiell günstiger sein sollten, als gedruckte Bücher: „Es ist allgemein anerkannt, dass E-Books für Kunden günstiger sein sollten als die entsprechend Printversion, denn bei digitalen Büchern entfallen Druck- und Frachtkosten, Lagerung und Retouren. Wir glauben, dass sich dieser Umstand auch in den Konditionen widerspiegeln sollte, zu denen Buchhändler bei Verlagen einkaufen“, schreibt Amazon laut buchreport.de.

Im gleichen Atemzug wirft Amazon dem Verlag Bonnier vor, höhere Preise für gedruckte Bücher als E-Books von Amazon zu verlangen: „Bei der großen Mehrheit der Titel, die wir von Bonnier (Teil des internationalen 3-Milliarden-Euro-Medienkonglomerats Bonnier Media Group AB) verkaufen, verlangt Bonnier von uns wesentlich mehr für die digitale Version eines Titels als für die gedruckte Version des gleichen Titels.“

 






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