Ob es sich um einen technischen Fehler oder eine schlecht formulierte Betrugswarnung handelt, ist nicht ganz klar.

Verwirrte Frau vor Smartphone
fizkes / shutterstock.com

Die meisten Amazon-Kund:innen haben bereits betrügerische E-Mails im Zusammenhang mit dem E-Commerce Anbieter erhalten. Oft behaupten diese Phising- Mails, es gäbe Probleme mit Zahlungsdaten oder einem Einkauf und bitten oft um einen Klick innerhalb der E-Mail. 

Ähnlich klang jetzt auch eine E-Mail, welche mehrere Personen in den USA am vergangenen Wochenende erhielten. Wie CNBN berichtet, wurde darin der Kauf einer Gutscheinkarte bestätigt, welcher jedoch gar nicht durch die jeweiligen Personen getätigt wurde. Wie das Unternehmen mittlerweile bestätigte, kamen die verwirrenden E-Mails aber tatsächlich aus dem eigenen Haus.

Betrügerische E-Mail führte zu glühenden Telefonleitungen

In der Nacht von Samstag zu Sonntag erhielten mehrere Personen in den USA eine E-Mail von Amazon, in welcher der Kauf einer Geschenkgutscheinkarte für ein Online-Portal bestätigt wurde. Einige Personen berichteten von Gutscheinen für den Google Play-Store, andere erhielten E-Mails zu Buchungen für Hotels.com oder Mastercard.

Der Wortlaut der E-Mail klang dabei zunächst wie eine normale Kaufbestätigung. Jedoch hatten die betreffenden Personen gar keinen Kauf getätigt. Der naheliegendste Verdacht ist dann natürlich, dass es sich um eine Betrugsmasche handelt. Ein Blick auf die Bestellhistorie gab hierbei jedoch Entwarnung, denn den besagten Kauf fand keine der Personen in dieser. 

Wie zu erwarten, fragten die Betroffenen prompt nach, was zu einem deutlich erhöhten Aufkommen beim Amazon-Support führte.

Amazon entwarnt: Alle Konten seien sicher

Was genau zum Versand der falschen Kaufbestätigung führte, muss das Unternehmen derzeit noch prüfen. Kund:innen, die zum Kundenservice durchkamen, erhielten teilweise die Auskunft, es habe sich um einen technische Fehler gehandelt. Teilweise wurde jedoch auch mitgeteilt, dass die E-Mail ein leider nicht ganz ideal formulierter Versuch gewesen sei, vor derartigen Betrugsmaschen zu warnen.

So soll ein kleiner Vermerk innerhalb der E-Mail gelautet haben: „Es gibt eine Vielzahl von Betrugsmaschen, mit welchen Betrüger versuchen, Sie zum Kauf von Geschenkkarten bekannter Marken zu bewegen.“

Mit der kuriosen E-Mail sind die betreffenden Personen zunächst sicherlich gewarnt, eine sinnvolle Maßnahme zum Schutz vor solchen Betrügereien scheint die E-Mail aber nicht wirklich gewesen zu sein.

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Geschrieben von Ricarda Eichler




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