„Meine Mama hilft dem Weihnachtsmann“, sagt der kleine Max im Video.

Kind auf Spielzeug-Lkw
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Als ob Weihnachten nicht grundsätzlich bereits rührselig genug machen würde, setzt Amazon jetzt noch einen drauf. In einem Logistiklager in Turlock im US-Bundesstaat Kalifornien wurden jetzt Mitarbeitende dazu eingeladen, ihre Kinder mit zur Arbeit zu bringen. Das Ergebnis der Exkursion zeigt Amazon in einem kurzen Video, in dem die Sprösslinge erklären dürfen, was Mami und Papa beruflich tun. 

„Meine Mama hilft dem Weihnachtsmann.“

Natürlich ist es für Kinder immer spannend, zu sehen, wo sich die Eltern tagsüber so herumtreiben. Dabei übersteigt vieles noch die Kenntnisse der Kleinen und dann wirkt es fast, als ob Mama und Papa den ganzen Tag am PC spielen dürfen, aber gerade diese Interpretationen sind oft Gold wert. Und auf genau solche goldigen Äußerungen setzt der jetzt von Amazon veröffentlichte Clip.

 

So mutmaßt ein kleiner Junge im Video, dass die Amazon-Mitarbeitenden die Vorarbeit des Weihnachtsmannes übernehmen. „Die Pakete gehen dann an den Weihnachtsmann. Aber wenn es nicht gerade Weihnachten ist, dann nimmt er sie nicht“ – und impliziert dabei, dass im restlichen Jahr die Amazon-Angestellten diese Aufgabe übernehmen. 

Kitsch mit Geschmäckle

Das Video endet darin, dass alle Kinder betonen, wie sehr sie ihre Eltern lieben und wie stolz sie auf sie sind. Und solche Worte möchten dabei freilich die meisten Eltern gerne hören. So kann man die Veröffentlichung auf zweierlei Art interpretieren: Einerseits ist es eine schöne kleine Danksagung eines großen Konzerns an seine durchaus hart arbeitenden Angestellten.

Gleichzeitig kommt dabei ein leichtes Geschmäckle auf. Als wollte hier jemand harte Arbeit beschönigen. Und viel mehr noch, als wollte hier jemand den Stolz der eigenen Kinder als wertvollsten Dank darstellen – und sich dabei gekonnt aus der Affäre ziehen, den Angestellten selbst ein entsprechendes Dankeschön auszusprechen.

Es gibt sicherlich viele Angestellte, die mit ihrem Job bei Amazon durchaus zufrieden sind und die dabei auch Karriere machen und gut verdienen. Dennoch tauchen auch immer wieder Skandalberichte auf, die gerade in den unteren Rängen der Hierarchie von schlechten Arbeitsbedingungen und einem harten Umgangston berichten. Aber sowas zeigt man natürlich den Kindern nicht. 

Artikelbild: http://www.depositphotos.com

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Geschrieben von Ricarda Eichler




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