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Erneut hat Amazon die Seitenbetreiber von Portalen für Fake-Bewertungen in den USA vor Gericht gezerrt. Auch diesmal möchte Amazon die Schließung der Seiten erwirken. Bei einigen weiteren Portalen konnte Amazon nach eigenen Angaben aber die Seitenbetreiber nicht ermitteln.

Amazon geht gegen Fake-Bewertungen vor.

© Thomas Reimer - fotolia.com

Amazon ist der Bedeutung von Produktbewertungen auf seinen Marktplätzen bewusst. Deshalb geht das Unternehmen immer wieder entschieden gegen Fälscher von Produktrezensionen vor. Inzwischen hat Amazon die dritte Klage eingereicht und zieht diesmal fünf neue Online-Portale für gefälschte Produktbewertungen vor Gericht.

Kunden von Amazon schätzen die Produktbewertungen anderer Kunden, die ein entsprechendes Produkt bereits gekauft haben. Das erleichtert die Kaufentscheidung und nicht selten ist eine Bewertung auch der endgültige Grund für den Kauf eines Produktes. Die Kunden vertrauen dabei darauf, dass es sich um wahrheitsgemäße Bewertungen echter Kunden handelt. Doch auf Amazon tauchen immer wieder gefälschte Produktbewertungen auf, inzwischen werden diese oft systematisch erstellt.

Fake-Bewertungen für 2.200 US-Dollar

Nachdem Amazon bereits in der Vergangenheit gegen Betrüger vorgegangen ist, steht nun die nächste Klage an. Eine der genannten Seiten ist PaidBookReviews.org, welche sich auf gefälschte Buchrezensionen spezialisiert hat. So konnten Interessenten auf der Seite zum Beispiel 100 Fake-Rezensionen eines Buches für rund 2.200 US-Dollar kaufen. Am vergangenen Freitag hat Amazon vor einem Gericht in Washington gegen die Seitenbetreiber Klage eingereicht. Gleichzeitig wurden vier weitere Portale für Fake-Rezensionen von Amazon verklagt.

Amazon hat auf diesem Weg in den vergangenen Jahren bereits die Schließung mehrerer Online-Portale erwirkt und nach eigenen Angaben nicht nur Produktfälscher bestraft, sondern auch einzelne Online-Händler, die wohl an den Fake-Rezensionen beteiligt waren. Allein auf der im vergangenen Jahr von Amazon verklagten Seite Fiverr sollen rund 1.000 Amazon-Händler registriert gewesen sein.

Neben den fünf verklagten Seiten gab es noch weitere Portale, wie AmazonReviewStar.com, BuyAmazonReviews.info und ReviewConnections.com, bei denen es Amazon US-Berichten zufolge aber nicht gelungen sei, die Seitenbetreiber zu identifizieren.

Amazon hat verkündet, auch in Zukunft weiter rigoros gegen Betrüger vorgehen zu wollen und diese auch vor Gericht zu bringen.