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Hat Amazon die Rezensionen für das Buch „Stronger Together“ von Hillary Clinton manipuliert? Das Unternehmen sieht sich einmal mehr dem Vorwurf ausgesetzt, Bewertungen manipuliert zu haben.

Hillary Clinton
Evan El-Amin / Shutterstock.com

In der vergangenen Nacht standen sich die US-Präsidentschaftskandidaten Hillary Clinton und Donald Trump im großen TV-Duell gegenüber. Medien und Experten (hier etwa SpOn) sind sich einig, dass die Demokratin das Duell klar für sich entschieden hat. Doch während sie im TV punkten konnte, regt sich Kritik an ihrem Anfang des Monats veröffentlichten Buch „Stronger Together“ oder genauer gesagt: An Amazon, denn das Unternehmen soll Rezensionen des Buches manipuliert haben.

Hat Amazon massenhaft negative Reviews gelöscht?

Die Verkaufszahlen des Buches fallen bislang eher gering aus, wohl auch, weil die Kritik nicht sehr wohlwollend ausfällt. Das schlägt sich auch in den Bewertungen bei Amazon.com nieder, die zu 81 Prozent nur 1-Stern-Bewertungen sind. Die Durchschnittswertung liegt bei 1,7. Oder besser lag bei 1,7, denn wie WND feststellte, änderte sich das Gefälle Ende der vergangenen Woche buchstäblich über Nacht.

Zunächst gab es etwa 2.000 Bewertungen des Buches, doch am Donnerstag schrumpfte die Zahl plötzlich auf 255. Scheinbar waren sehr viele negative Reviews nicht mehr auffindbar, der Wertungsdurchschnitt stieg, es gab „nur noch“ zu 62 Prozent 1-Stern-Bewertungen und zu 35 Prozent wurden fünf Sterne vergeben. Das weckt Kritik an Amazon, die nicht von ungefähr kommt, schließlich schaltet sich Konzern-Boss Jeff Bezos gern in den Wahlkampf ein und ist offener Gegner von Donald Trump. Zu den Vorwürfen äußerte sich das Unternehmen bislang nicht.

Es ist nicht das erste Mal, dass Amazon-Bewertungen in der Kritik stehen. Aber immerhin tut das Unternehmen in letzter Zeit vermehrt etwas dagegen. So will man effektiver gegen sogenannte Gefälligkeitsbewertungen vorgehen und neue Rezensionsrichtlinien sollen für ein klareres Bild bei Bewertungen sorgen. Hintertürchen gibt es trotzdem und der aktuelle Fall um das Buch von Hillary Clinton wirft erneut kein gutes Licht auf die Objektivität bei Amazon.

 

/ Geschrieben von Christoph Pech





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