Logo amazon Watchblog
Blogmenü

NEWSLETTER ABONNIEREN x maximize

NEWSLETTER ABONNIEREN x

Abonnieren Sie unseren kostenlosen Amazon-Newsletter.
Zusätzlich können Sie sich auch für die Newsletter der OnlinehändlerNews anmelden.

Direkt zur kostenlosen Newsletter-Anmeldung ->

Ist Amazon mit Prime an seine finanziellen Grenzen angelangt? Neueste Entwicklungen veranlassen zu dieser Frage. Aktuell belohnt Amazon nämlich Prime-Kunden, die auf eine schnelle Lieferung verzichten.

Mann hält ein Diagramm in der Hand
© sdecoret - Fotolia.com

Es scheint, als habe Amazon ein Problem mit seinem Programm „Amazon Prime“. Offenbar hat selbst Amazon nicht mit der großen Nachfrage nach Prime gerechnet. Zumindest legt das eine Aktion aus dem Hause Amazon nahe: Das Unternehmen belohnt jetzt jene Prime-Kunden, welche auf eine schnelle Lieferung verzichten.

Wer auf schnelle Lieferung verzichtet, wird belohnt

Prime-Kunden die auf die sonst für Prime schnelle Lieferung verzichten, werden jetzt von Amazon im Rahmen von Amazons Filme-Shop Instant Video belohnt. Wer bei Instant Video künftig in den USA fünf bis sieben Tage – an Stelle von zwei Tagen – auf seine Lieferung wartet, bekommt 1 US-Dollar für die nächste Bestellung gutgeschrieben.

Natürlich drängt sich da die Frage auf, warum Amazon plötzlich komplett von der eigenen Lieferpolitik abkommt. Das Unternehmen, das wie kein anderes den Druck auf Versanddienstleister erhöht und Kunden immer kürzere Lieferzeiten verspricht – und damit gleich die ganze Branche in Mitleidenschaft zieht – propagiert plötzlich längere Lieferzeiten. Wie passt das zusammen?

Experten sind sich uneinig

Branchenexperten munkeln, Amazon könnte sich mit seinem Prime Programm selbst übernommen haben. Schließlich verschlinge das Programm hohe Kosten, ein Grund warum Amazon kürzlich nach eigenen Angaben die Teilnahmegebühr angehoben hatte. Kosten die sich Amazon vielleicht langfristig nicht leisten möchte, zumal das Unternehmen jüngst für das zweite Quartal des laufenden Jahres einen Verlust von 126 Millionen US-Dollar in der Bilanz ausgewiesen hat.

Unternehmensberater wie Cathy Hotka, der mit dem Magazin Forbes sprach, vermuten dass Amazon mit Prime an Grenzen geraten sein könnte. „Obwohl die Erfolge von Amazon in der Vergangenheit außergewöhnlich gewesen sind, ist es schwer vorstellbar, dass Amazon die eigene Erfolgsfrequenz halten kann“, so Hotka.

Andere Analysten sehen in den höheren Gebühren für Prime und dem Versuch zu längeren Lieferzeiten zurückzukehren, ein klares Indiz für einen Einbruch von Amazons Erfolgszug.

Wieder andere, wie Bill Davis sehen gegenüber Forbes überhaupt keine Gefahr für Amazon. Davis sieht Prime als Werbe-Lautsprecher für Amazon, um generell neue Kunden zu gewinnen und diese dann langfristig an das Unternehmen zu binden.

 

 






Kommentar schreiben

Sicherheitscode
Captcha aktualisieren