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Die neunte Folge von The Grand Tour brachte das Moderatoren-Team nach Deutschland – der Heimat des Autos und dem laut Clarkson einzigen Land, in dem man seinen Wagen ausfahren könne. In den Beiträgen warteten die üblichen Albernheiten.

Clarkson und May

Screenshot © The Grand Tour

Clarkson, May und Hammond hat es nach Deutschland verschlagen. Genau genommen nach Stuttgart, der Stadt, in der mit Daimler und Porsche zwei Marken sitzen, die bei den drei Autonarren durchaus Anklang finden. Ohnehin eröffnet Clarkson die Sendung in Deutschland mit einigen Lobpreisungen auf die Liebe der Deutschen zum Auto: Das Land sei die Heimat des Automobils und nur hier könne man seinen Wagen noch voll ausfahren – auf der Autobahn, natürlich. Zudem seien die Deutschen die einzigen, die ein Auto richtig bauen könnten. Ärger gab es aber mit dem Grünen-Politiker Andreas Kasdorf, der laut Clarkson das Filmen in der Stadt verbieten wollte.

Die Studio-Segmente waren gefüllt mit einigen Seitenhieben auf die Einstellung der Deutschen zu Regeln – so gibt James May eine Geschichte zum Besten, nach der ein deutscher Bekannter von ihm gesagt habe, dass es unmöglich sei, ein Auto zu fahren, wenn man den Führerschein abgeben musste. Auch unsinnige Vorschriften aus der Politik wie etwa eine Smog-Warnung bei strahlend blauem Himmel nahmen die Moderatoren aufs Korn und sorgten bei den sonst als humorlos verschrienen Deutschen für einige Lacher.

Hybrid-Sportwagen und selbstgeklöppelter SUV

Daneben setzte sich James May in den neuen Honda NSX und stellte den Hybrid-Sportwagen vor. Dass ausgerechnet „Captain Slow“ den Wagen vorstellte und die Testrunde auch noch bei strömendem Regen stattfand, veranlasste Clarkson und Hammond allerdings dazu, den Beitrag als „nicht erkenntnisbringend“ abzutun.

Clarkson hatte unterdessen den Plan, einen SUV sportlich zu gestalten – schließlich steht das S ja auch für „Sports“. Kurzerhand flexte der Moderator zwei Wagen auseinander und schweißte zunächst die Karosse eines MG-Wagens auf das Chassi eines Landrovers. Die erste Testfahrt ging erwartungsgemäß in die Hose, also nahm Clarkson eine Mercedes-Karosse und pflanzte sie auf den Unterbau. Das Ergebnis war eine Mercedes-Limousine, die etwas von einem Monstertruck hatte. Zwar ging auch der Versuch, die „The Excellent“ genannte Monstrosität gewinnbringend zu versteigern, deutlich in die Hose, aber der Beitrag war trotzdem unterhaltsam.

 

Das liegt deutlich an dem „Low Budget“-Gefühl, das der Beitrag vermittelte. Amazon hat das Moderatoren-Team bekanntlich mit einem gewaltigen Budget ausgestattet, aber wie auch in alten Zeiten kommen die unterhaltsamsten Momente dann zustande, wenn Clarkson, May und Hammond mit einem niedrigen Budget arbeiten müssen und dabei einiges daneben geht. Bei anderen Beiträgen, bei denen das Budget förmlich von dem Bildschirm tropft, geht diese Form der Unterhaltung leider etwas verloren.

/ Geschrieben von Michael Pohlgeers





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