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Amazon liefert in den USA jetzt auch direkt vom Händler zum Kunden und übernimmt so immer mehr Logistik-Dienstleistungen selbst. 

Mann in Amazon-Lieferwagen mit Frau
Amazon

Amazon baut seine Logistik-Dienste in den USA weiter aus und bietet Online-Händlern an, Bestellungen von ihrem Lager direkt zum Kunden zu liefern. „Amazon Shipping“ kommt so ohne Fulfillment Center aus. Das berichtet das Forschungsunternehmen TJI Research

Derzeit können Händler in New York, Los Angeles und Chicago die neue Versandoption nutzen und Bestellungen landesweit von Amazon ausliefern lassen. Amazon soll dafür maximal fünf Tage brauchen. Für den Versand am selben oder nächsten Tag über Amazon Prime ist der Dienst also nicht gedacht, möglicherweise aber für besonders schwere oder sperrige Waren, deren Versand länger als zwei Tage benötigt, vermutet TJI Research. 

Bei Amazon Shipping können Händler die Pakete personalisieren

Händler, die den neuen Direktversand statt das Fulfillment by Amazon über ein Amazon Center nutzen, haben einen Vorteil: Die Bestellungen können durch individuelle Lieferscheine und Adressaufkleber über das Amazon Dashboard personalisiert werden. Wie viele Händler den neuen Service testen oder ob er auch in andere Städte kommt, ist unklar. Amazon wollte sich nicht direkt zu dem Bericht äußern. TJI Research geht allerdings davon aus, dass „Amazon Shipping“ in den USA weiter ausgerollt wird, zum Beispiel auch über den Luftweg.

Amazon tritt mit dem neuen Dienst noch mehr in direkte Konkurrenz zu den traditionellen US-Lieferdiensten wie UPS und Fedex, die auch den Großteil der Amazon-Bestellungen bringen: Laut Shipmatrix wickelt Amazon gerade mal zehn Prozent der eigenen Bestellungen ab, der United States Postal Service hingegen fast zwei Drittel, UPS etwa ein Viertel, heißt es bei digiday. Doch mit den Drittanbietern gebe es unterschiedliche Probleme, wie Kiri Masters von der Amazon-Agentur Bobsled Marketing auf digiday berichtet. Bei Problemen sei nicht genau klar, an wen man sich wenden müsse.  

/ Geschrieben von Markus Gärtner