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Amazon-Kunden würden sogar Geld zahlen, um den Marktplatz nutzen zu können, zeigt eine Studie. Die Konkurrenz wird es immer schwerer haben, mit dem Riesen mitzuhalten.

Amazon Smartphone und Kreditkarte
Worawee Meepian / Shutterstock.com

94 Prozent aller deutschen Online-Shopper kaufen laut einer aktuellen IFH-Studie bereits auf amazon.de ein. Diese Zahl allein ist schon Ehrfurcht einflößend. Doch für viele Nutzer ist der Online-Marktplatz anscheinend so essenziell, dass sie sogar dafür zahlen würden, berichtet das Handelsblatt.

Nutzer würden bis zu zwölf Euro zahlen

So würden die Amazon-Nutzer laut Studie zwischen sieben bis elf Euro an Gebühren in Kauf nehmen, die Prime-Kunden – die ja sowieso schon zahlen – sogar noch einen Euro mehr. „Die Tatsache, dass die Kunden sogar bereit wären, Geld dafür zu bezahlen, dass sie über Amazon einkaufen können, zeigt, wie unverzichtbar die Plattform für viele schon geworden ist“, sagt Eva Stüber, E-Commerce-Expertin des IFH. Amazon würde das Shoppen so leicht machen, dass viele Kunden auch Produkte kaufen, die sie sonst nicht gekauft hätten, erklärt die Expertin. Zehn Prozent der Kunden würden folglich online weniger kaufen, wenn es Amazon nicht mehr gäbe.

Eine besonders wichtige Rolle für Amazon nehmen dabei die Prime-Kunden ein: In Deutschland sind es rund 17,3 Millionen, weltweit etwa rund 100 Millionen. Prime-Kunden sind durch die vielfältigen Angebote noch tiefer im Amazon-Netzwerk, geben auf der Plattform noch mehr Geld aus und stehen daher im Fokus des Interesses. Mit Aktionen wie zum Beispiel exklusiven Konzerten zum Prime Day oder der geplanten weltweiten Belieferung binnen 24 Stunden sollen bestehende Prime-Nutzer gehalten und neue gelockt werden. 

Wie können Konkurrenten wie Ebay mithalten?

Für andere Online-Händler und auch den deutschen Verfolger Ebay wird es immer schwieriger, mit Amazon mitzuhalten und Kunden zu gewinnen. „Die Art und Weise, wie der Online-Handel heute betrieben wird, ist durch Amazon geprägt worden“, sagt Lutz Anderie von der Frankfurt University of Applied Sciences. „Amazon hat seit dem Eintritt in den deutschen Markt durch Disruption tradierte Marktteilnehmer wie Quelle, Neckermann und ProMarkt weggefegt.“ Der ewige Verfolger Ebay muss jetzt reagieren, warnen Experten. „Wenn es sich nicht verändert, ist das ein Sterben auf Raten“, ergänzt Mathias Gehrckens von der Strategieberatung Accenture. Ebay Deutschland hat zuletzt unter anderem den Verkäuferschutz verbessert und die Zahlungsabwicklung umgestellt.

Online-Händler müssten sich auf Nischen konzentrieren und andere Konzepte als Amazon haben, heißt es. „Wer sich in die direkte Konkurrenz zu Amazon begibt, gerät in eine Abwärtsspirale und kann nur verlieren“, ist sich Stüber sicher. Sie rät: „Ich muss als Händler heute eine Geschichte erzählen, muss über Erlebnisse und Events zum Produkt lenken.“ Auch da ist Amazon jedoch oft Vorreiter – siehe Prime Day. 

/ Geschrieben von Markus Gärtner


Kommentare

#2 Markus 2019-07-06 08:35
Na ja, da scheiden sich die Geister, Über Amazon verkaufen ist doch einfach nur ein Alptraum. Vor allem jetzt wo Amazon mit seinen Eigenmarken so richtig explodiert. Der Marktplatz wird immer größer, richtig, und auf eine gewisse Art für den Endverbrauchen auch unverzichtbar, aber für einen Einsteiger und sogar für viele Profiverkäufer über Amazon, wird es über kurz oder lang immer schwieriger werden seine Artikel dort zu verkaufen. Für mich die falsche Plattform um auf Masse zu gehen. Dann lieber ebay, hood, real und CO.
#1 Leonie 2019-07-02 14:17
Immer wieder wird nicht deutlich gesagt, dass die meisten Händler sowieso über Amazon verkaufen - zusätzlich zum eigenen Shop. Das machen die Großen wie die Kleinen - und sie alle machen über Amazon Umsatz.



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