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Amazon hat einen eigenen E-Mail-Dienst gestartet, der sich in direkte Konkurrenz zu Google und Microsoft stellt. Der Dienst soll sich sowohl an Nutzer, die noch keine Umgebung aufgebaut haben, wie auch an jene, die bereits mit einer bestehenden Infrastruktur arbeiten, richten.

Hand mit Tastatur und E-Mail-Logo
© Gajus - Fotolia.com

Das neue Projekt aus dem Hause Amazon nennt sich WorkMail. Dabei handelt es sich um einen E-Mail- und Kalender-Dienst aus der Cloud. Der Dienst konkurriert direkt mit großen Unternehmen, wie etwa Google und Microsoft. Nutzer von WorkMail sollen den Dienst über Microsoft Outlook und vergleichbare E-Mail-Klienten nutzen können.

 

Wie heise online berichtet, soll WorkMail den Kunden „vollständig das lokale Aufsetzen und Betreiben einer E-Mail-Plattform abnehmen“. Der Dienst ist auf Outlook als Client ausgelegt, dafür habe Amazon eine simple Click-to-Run-Version im Angebot. Mobile Clients müssen das Exchange-ActiveSync-Protokoll beherrschen. Auch eine Web-Applikation ist verfügbar, über die WorkMail bedient werden kann.

E-Mails sollen nicht kreuz und quer durch die Welt reisen

WorkMail ist in die AWS-Infrastruktur integriert, kann also zusammen mit weiteren Diensten aus Amazons Cloud genutzt werden. Wie das Wall Street Journal erklärt, beabsichtigt Amazon, mit einer besonderen Verschlüsselungstechnik für erhöhte Sicherheit zu sorgen. Die Keys, um die Verschlüsselung zu lösen, sollen bei den Nutzern von WorkMail liegen.

 

In Ländern, in denen ein erhöhtes Sicherheitsbewusstsein vorherrscht – wie etwa in Deutschland – will Amazon zudem ein Tool bereitstellen, das dafür sorgen soll, dass die E-Mails in festgelegten geografischen Bereichen gelagert werden. Damit soll verhindert werden, dass die Mails kreuz und quer über die Welt wandern und dort abgefangen werden können.

 

Amazon erklärt die Funktionen von WorkMail umfassend in einem Blogpost.

/ Geschrieben von Michael Pohlgeers


Kommentare

#2 Christoph 2016-04-19 13:58
Mich würde interessieren, wie sie es schaffen, dass E-Mail von Europäern in Europa bleiben. Hat da jemand schon etwas dazu gehört?
#1 Daniel 2016-04-01 10:09
$4 Pro Nutzer pro Monat ... schade, also leider doch nur für Unternehmen und nicht für Private ...



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