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Mit Amazon Attribution will der Online-Marktplatz mehr Werbegelder von anderen Kanälen zu sich holen.

Hände, Geldsäcke mit Dollar-Zeichen
Watchara Ritjan / shutterstock.com

Der Kampf um die Aufmerksamkeit des Online-Kunden ist hart. Als werbetreibendes Unternehmen kann es zu einer komplexen Herausforderung werden, allein die Anzeigen auf Amazon selbst und externen Seiten im Blick zu haben und die mögliche Wirkung auszuwerten. Um Händlern das Tracking von Video-, Display-, Such- und Social-Media-Kampagnen übergreifend zu erleichtern, startete Amazon 2018 das Tool Attribution, an dem immer weiter gefeilt wird. Mögliches Ziel: Die Unternehmen sollen direkt bei Amazon werben statt auf anderen Seiten, vermutet wuv.de.

So funktioniert Amazon Attribution

Amazons Tracking-Tool Attribution kann unter anderem anzeigen, ob ein Kunde, der bei Facebook oder Google eine entsprechende Anzeige angeklickt hat, später auch wirklich das Produkt bei Amazon gekauft hat. Der Online-Riese könnte so versuchen, Werbebudgets zu sich zu holen – warum sollte das Unternehmen nicht gleich auf Amazon werben, wo es die Zielgruppe direkt erreichen kann und die Conversion-Wahrscheinlichkeit deutlich höher ist? Derzeit liegt Amazon bezüglich Werbe-Einnahmen in den USA noch hinter Google und Facebook, holt aber immer weiter auf: 2018 stieg Amazons Werbeumsatz in den USA um 145 Prozent, so eine Studie von E-Marketer.

Laut wuv wollen mehrere Unternehmen, die Amazon Attribution nutzen, ihre Budgets für Anzeigen und Co. etwa von Google Adwords zu Amazon Advertising verlagern. Allerdings wird der Kauf von Anzeigen wie Sponsored Products auf dem Amazon-Marktplatz immer mehr zur Pflicht, um dort überhaupt gesehen zu werden, kritisieren Amazon-Experten.

Amazon Attribution ist derzeit nur für Unternehmen in Großbritannien und den USA nutzbar, ob es auch für den deutschen Markt kommt, ist unklar. Auf dem Amazon Blog gibt es mehr Informationen zu dem Tracking-Tool.

/ Geschrieben von Markus Gärtner





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