Amazon startet gemeinsam mit Barclaycard ein neues Finanzierungsmodell: Online-Kunden können ihre Einkäufe in bis zu 48 Raten abzahlen.

20 euro
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Vor rund zwei Wochen hatte Amazon Watchblog schon über den Test berichtet, jetzt hat Amazon das Projekt offiziell bekanntgegeben. Amazon bietet Online-Shoppern gemeinsam mit Barclaycard die Finanzierung von Einkäufen auf amazon.de an – allerdings erst ab einem Warenwert von 100 Euro.

In Raten zahlen bei amazon.de: So funktioniert das neue Modell 

Je nach Höhe der Gesamtsumme erhalten die Kunden vor dem Checkout eine Auswahl an verschiedenen Finanzierungsmodellen, aus denen sie wählen können. Die Amazon-Shopper können die Summe dann in drei bis 48 Raten zurückzahlen und auch die Höhe der Rate selbst bestimmen. Der Finanzierungsrahmen von Barclaycard liegt bei einem effektiven Jahreszins von 7,69 Prozent. Die Ratenzahlungsoption kann – ein Mal beantragt – immer wieder verwendet werden. Online-Shopper können auch Sonderzahlungen sowie vorzeitige Ablösungen tätigen. Die Ratenzahlung kann nicht genutzt werden für nicht vorrätige oder vorübergehend nicht vorrätige Artikel, Vorbestellungen, digitale Produkte und Geschenkgutscheine.

„Wir streben täglich danach, unseren Kunden mehr Optionen für ihr Einkaufserlebnis zu bieten. Das neue Finanzierungsangebot in Partnerschaft mit Barclaycard ist der nächste große Schritt in dieser Richtung“, sagt Vassil Gedov, Country Manager Payment Products Amazon Deutschland. „Mit diesem neuartigen und maßgeschneiderten Angebot bieten wir Amazon-Kunden eine voll-digitale und benutzerfreundliche Finanzierung in Raten an“, ergänzt Tobias Grieß, CEO von Barclaycard Deutschland. 

Wie kann ich die Ratenzahlung bei Amazon nutzen?

Die Voraussetzungen für die Nutzung der Ratenzahlung von Amazon und Barclaycard: Der Kunde muss mindestens 18 Jahre alt sein und einen Wohnsitz in Deutschland haben.

Amazon versucht, durch das neue langfristigere Zahlungsmodell weitere Neukunden zu locken. Der Online-Handel – und vor allem Amazon – hat zwar von der Corona-Krise profitiert, allerdings dürfte die Unsicherheit durch die Pandemie und die sich stetig ändernden Bedingungen ein unvorhersehbarer Faktor in Sachen Konsum und Liquidität bleiben. 

/ Geschrieben von Markus Gärtner

Kommentare

#3 Lukas 2020-11-13 09:50
Keiner muss auf Amazon verkaufen
#2 RG 2020-10-30 13:17
Frechheit und dürfte nicht zulässig sein. Amazon kann das ja für seine Verkäufe gerne machen. Hier geht es aber um die Drangsalierung der angeschlossenen Händler. Das wäre so, als ginge man beim Discounter an die Kasse und würde sagen, lass mal, ich zahle es in einem Jahr, das muss Dir doch genügen.
Hiermit wird der Wirtschaftskrei slauf gestört. Das müsste kartellrechtlic h geahndet werden, wenn der Händler das akzeptieren muss!
#1 R.S. 2020-10-30 09:48
Und wer ist dann wieder der Angeschmierte? Der Verkäufer der Amazon dann einen kostenlosen Kredit für 1 Jahr gewähren muss. Wir bekommen jetzt schon unser Geld erst dann, wenn der Kunde bei der jetzigen Ratenzahlung alles bezahlt hat. Es kann nicht sein, daß die Händler alles schlucken müssen.



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