Amazons Kampf gegen Fälscher geht weiter: Aktuell stehen Plagiate aus dem Wrestling-Bereich im Fokus.

WWE-Event: Wrenstling-Ring in London – Frau hält Wrestling-Gürtel
Tom Rose / Shutterstock.com

Was haben Amazon und der Wrestling-Entertainer WWE gemeinsam? – Sie machen gegen Produktfälscher aus dem Wrestling-Sektor mobil, und zwar gemeinsam. Im Zuge einer Kooperation von Amazons hauseigener Anti-Plagiats-Einheit „Counterfeit Crimes Unit“ und der World Wrestling Entertainment Inc. wurden nun gemeinschaftliche Klagen gegen insgesamt 13 Beschuldigte eingereicht. Diese sollen versucht haben, gefälschte Repliken von WWE-Gürteln auf dem Marktplatz von Amazon zu verkaufen.

Fälschungen und Rechtsverletzungen im Fokus

„Offizielle und lizenzierte WWE-Produkte, die als unsere eingetragene Marke gekennzeichnet sind, genießen das Vertrauen unserer Fans auf der ganzen Welt, und wir unternehmen große Anstrengungen, um die Verbraucher vor Fälschungen und anderen Formen von Rechtsverletzungen zu schützen“, kommentiert Matthew Winterroth, der sich als Vizepräsident um den Bereich des geistigen Eigentums bei WWE kümmert. „Wir hoffen, dass andere Firmen die Counterfeit Crimes Unit von Amazon als Vorbild dafür nehmen, wie man mit Unternehmen jeder Größe zusammenarbeitet, um diese ernsthafte Bedrohung zu bekämpfen.“

WWE nutzt selbst proaktive Systeme zum Schutz seiner Marke. Die hauseigenen Schutztools von Amazon, „Project Zero“ sowie die „Brand Registry“, kommen ergänzend zum Einsatz, um potenzielle Markenrechtsverletzungen aufzuspüren und gegen diese vorzugehen.

Auch Amazon selbst betont im Rahmen der Zusammenarbeit mit WWE die Bedeutung der Anti-Fälschungs-Einheit: „Amazon setzt sich für die Echtheit der Produkte in unserem Shop und den Schutz unserer Kunden vor allen Formen von Fälschungen ein, einschließlich derer, die die Fans der legendären Unterhaltungsmarke betreffen“, sagte Kebharu Smith, Direktor der Counterfeit Crimes Unit von Amazon.

Amazon vereint diverse Spezialisten in seiner Anti-Fälschngs-Einheit 

Der Start der Anti-Fälschungs-Einheit „Counterfeit Crimes Unit“ wurde im Sommer 2020 von Amazon verkündet. In dieser vereint der Konzern verschiedene Spezialisten, die sich mit Markenschutz auskennen: etwa ehemalige Bundesanwälte, ehemalige Strafverfolgungsbeamte, versierte Ermittler oder auch Datenanalysten. Diese verfolgen laut Unternehmensangaben die potenziell „betrügerischen oder rechtswidrigen Aktivitäten von Verkäufern“, die „rechtswidrige, gefälschte, nachgeahmte oder gestohlene Waren“ auf dem Marktplatz von Amazon feilbieten und verkaufen.

Um dem Team mehr Durchschlagskraft zu verschaffen und langfristige Erfolge zu erzielen, arbeitet es auch mit Markeninhabern sowie Strafverfolgungsbehörden zusammenzuarbeiten, sodass Fälscher zur Rechenschaft gezogen werden können.

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/ Geschrieben von Tina Plewinski




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