Amazon geht in Sachen Payment neue Wege und hat in Kooperation mit PayPal für US-Nutzer eine Neuerung am Start.

PayPal-Logo an einer Wand
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Während die Bezahlung mit PayPal in vielen Online-Shops seit Jahren zum Standard gehört, ist dies bei Amazon bislang nicht möglich. Allerdings hatten beide Unternehmen bereits im Herbst vergangenen Jahres eine Kooperation angekündigt – und diese wird nun in den USA umgesetzt.

Bezahloption wird nach und nach ausgerollt

Ab sofort steht ausgewählten Nutzerinnen und Nutzern in den USA der hauseigene PayPal-Service Venmo als Zahlungsoption auf dem Online-Marktplatz zur Verfügung. Dazu müssen sie lediglich ihr bestehendes Venmo-Konto in ihrem Amazon-Konto hinterlegen. Ab dann kann der Service entweder gelegentlich genutzt oder als Standard-Zahlungsweise eingestellt werden. 

Der entsprechende Rollout hat bereits begonnen. Bis zum weihnachtlichen Shopping-Event Black Friday, der Freitag nach Thanks Giving, der in diesem Jahr auf den 25. November fällt, sollen schließlich alle US-Kundinnen und -Kunden auf den neuen Dienst zugreifen können.

Amazon: Weihnachtszeit als Startpunkt für neue Bezahloption

„Wir möchten unseren Kunden bequeme, einfach zu bedienende und sichere Zahlungsmöglichkeiten bieten – und dafür gibt es keinen besseren Zeitpunkt als die stressige Weihnachtszeit. Ob Barzahlung, Sofortkauf und spätere Bezahlung oder jetzt die Bezahlung per Venmo – unser Ziel ist es, die Bedürfnisse und Vorlieben jedes Amazon-Kunden zu erfüllen“, kommentiert Max Bardon, der als Vice President im Bereich Worldwide Payments bei Amazon verantwortlich ist. „Wir freuen uns darauf, unseren Kunden noch mehr Optionen zu bieten, wenn es darum geht, wie und wann sie ihre Bestellung bezahlen wollen.“

Venmo selbst erschien im Jahr 2009 und könne mittlerweile auf einen Kundenstamm von rund 90 Millionen Nutzerinnen und Nutzer blicken. Marktplatz-Shoppern, die sich für die Bezahlung über Venmo entscheiden, verspricht Amazon eine sichere Abwicklung auf Basis der entwickelten Back-End-Technologie. Zudem seien sie auch im Rahmen der bekannten A-bis-Z-Garantie und bei berechtigten Einkäufen mit dem Venmo-Käuferschutz geschützt.

Wie sieht es in Deutschland aus?

Der PayPal-Dienst Venmo ist aktuell ausschließlich für Nutzerinnen und Nutzer in den Vereinigten Staaten möglich. Eine schnelle Einführung in Deutschland und entsprechende Anbindung an Amazon auch hierzulande lässt sich derzeit eher nicht absehen.

Allerdings würde diese direkte Einbindung von PayPal-Konten bei Amazon sicherlich auf größeres Interesse stoßen, da PayPal in Deutschland zu den beliebtesten und verbreitetsten Zahlungsoptionen gehört. Mit Blick auf die laufende Kooperation der beiden Konzerne darf zumindest gehofft werden, dass sich an dieser Stelle auch für deutsche Nutzerinnen und Nutzer bald etwas tut.  

Statista: Marktanteile von Zahlungsverfahren im Online-Handel am Umsatz* in Deutschland im Jahr 2021
Statista
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/ Geschrieben von Tina Plewinski




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