Amazon und Payback machen gemeinsame Sache: Auch beim Shoppen auf dem Online-Marktplatz lässt sich nun das Punktekonto befüllen. 

Payback-Zentrale in München
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Amazon ist seit Kurzem Partner des Bonusprogramm-Dienstleisters Payback: Seit dem 16. November 2022 können für Einkaufe auf der Plattform Punkte fürs Payback-Benutzerkonto gesammelt werden. 

Damit kann künftig auch die Amazon-Kundschaft von entsprechenden Angeboten und Coupons des Dienstleisters profitieren, freute sich Amazon Deutschlandchef Rocco Bräuniger laut der offiziellen Ankündigung. Darüber hinaus scheint offenbar ein Informations- und Datenaustausch geplant zu sein, denn der Geschäftsführer ergänzt: „Gleichzeitig können wir die Expertise von Payback nutzen, um ihnen noch relevantere Angebote als bisher zu machen.“ 

So funktioniert das Punktesammeln mit Payback auf Amazon

Jeden Monat soll es neue Coupons mit Extra-Punkten für viele wechselnde Amazon-Kategorien geben, heißt es bei Payback weiter. Wer jetzt also ab sofort Punkte sammeln möchte, sollte den Amazon-Einkauf über die Payback-App oder auf payback.de starten. Auf Amazon muss dann die Payback-Kundennummer hinterlegt werden.  

Einige Einschränkungen und Hinweise sollten künftige Punktesammler schon vor dem Kauf beachten: 

  • Wichtig ist, dass der Einkaufswagen leer ist, bevor man mit dem Einkauf beginnt – nur so könne sichergestellt werden, dass man die entsprechenden Punkte erhält.
  • Außerdem müssen sich Kundinnen und Kunden zügiger für den Kauf entschließen: Payback-Punkte gibt es nur für jene Waren, die nicht länger als 24 Stunden im Warenkorb liegen.
  • Falls Waren allerdings nicht innerhalb von 8 Wochen lieferbar sind, kann Amazon den Einkauf stornieren.

Pro 2 Euro Einkaufswert gibt es einen Payback-Punkt – aber wie üblich kann man über bestimmte Aktionen auch Zusatzpunkte sammeln. 

Punkte gibt es aber nicht für alle Waren: Bücher, E-Books, Produkte mit Preisbindung sowie apothekenpflichtige Medikamente sind beispielsweise ausgeschlossen. Das gilt etwa auch für Käufe in großen Mengen, für das Gewerbe oder den Wiederverkauf. Auch gibt es keine Payback-Punkte, wenn eine Amazon-Mitgliedschaft erworben wird (z. B. Prime, Audible usw.).  Ausführliche Hinweise hat Payback auf einer entsprechenden Informationsseite hinterlegt.

Payback: „Amazon ist ein absoluter Wunschpartner“

Schon seit dem Jahr 2000 existiert der Bonusprogramm-Dienst Payback: Wer etwas kauft und eine entsprechende Mitgliedschaft nachweist, erhält eine Gutschrift auf einem Punktekonto – und wer genug gesammelt hat, kann von verschiedenen Boni wie Präsenten oder Gutscheinen profitieren. Jeder Payback-Punkt entspricht nominell einem Wert von 1 Cent. Viele große und namhafte Unternehmen nutzen das Programm, um zusätzliche Kaufanreize zu bieten – darunter sind neben großen stationären Händlern wie C&A, DM, Depot oder Rewe auch Online-Händler wie Otto, Zalando und Ebay. Ebenso lassen sich beispielsweise auch bei H&M oder Thalia beim Online-Einkauf Punkte einlösen. 

Für Amazon ist es aber sogar schon das zweite Mal, dass eine Kooperation eingegangen wird. Aus dem ersten Partnerprogramm war der Konzern am 30. Juni 2014 ausgetreten. Dabei ist die Shopping-Plattform bei Payback-Käufern offenbar besonders beliebt: „Amazon ist ein absoluter Wunschpartner unserer Kundinnen und Kunden“, sagte Payback-Geschäftsführer Dominik Dommick zur erneuten Zusammenarbeit. „Deshalb freuen wir uns sehr, diesen Wunsch sogar noch vor Weihnachten erfüllen zu können“.

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/ Geschrieben von Hanna Behn




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