Selbst in den abgelegensten Gegenden der Welt ist Amazon aktiv, wie ein neues Video des Online-Riesen zeigt.

Mulis im Grand Canyon, United States
Kelly vanDellen / Shutterstock.com

Der Grand Canyon ist ein beeindruckendes Naturschaustück – mit seinen gigantischen Felsformationen, tiefen Schluchten und dem berühmten Colorado River vermittelt er den Betrachtenden eine Art unwirtliche Ursprünglichkeit, wie sie heutzutage nur noch selten zu sehen ist.

Doch selbst hier, an einem Ort natürlicher Kargheit, ist Amazon aktiv. Denn auch hier gibt es Menschen, die versorgt werden wollen. Zum Beispiel die Bewohnerinnen und Bewohner einer Lodge namens Phantom Ranch, „eine Oase am Fuße des Grand Canyons“, wie es liebevoll heißt

Fehlende Straßen machen die Zustellung schwierig

Da es weder ausgebaute Straßen noch befestigte Wege gibt, ist die Phantom Ranch vergleichsweise nur beschwerlich zu erreichen. Wer zur Lodge will, muss entweder zu Fuß gehen, auf einem Maultier reiten oder per Rafting „anreisen“. Das gilt natürlich auch für jene Boten, die die Pakete des Online-Riesen zu den Empfänger:innen bringen. 

Da sie nicht die bekannten elektrisch betriebenen Amazon-Vans oder andere herkömmliche Zustelloptionen nutzen können, greifen auch sie auf die Maultier-Variante zurück. In einem neuen Video des Konzerns können sich Neugierige ein Bild dieses logistischen Zustellprozesses machen: Hierbei werden die bepackten Mulis in Reih und Glied den sogenannten Bright Angel Trail entlang geführt.

Die Hitze erschwert den Abstieg

Als zusätzlicher Faktor spielt auch die Hitze eine Rolle: Die Einheimischen im Video erklären, dass die Temperaturen am Fuße des Canyons im Vergleich mit den oberen Regionen des Steinmassivs gewaltig sein können. Mit dem Aufbruch im Morgengrauen versuchen sie, der brennenden Mittagssonne zuvorzukommen. 

Der Trip auf dem rund neun Meilen lange Weg in die Tiefe dauert etwa vier Stunden und birgt durchaus Gefahren. Doch Zusteller und Tiere sind geübt und kennen die Tücken. Durch ihre Mühe stellen sie sicher, dass die Menschen vor Ort nicht nur mit den alltäglichen Notwendigkeiten, sondern auch mit sonstigen Wunschprodukten versorgt werden. 

„Wir bringen so ziemlich alles herunter, was die Phantom Ranch braucht, und jede Art von Paketen, die geliefert werden sollen“, zitiert Amazon Annie Zenin, eine Maultierpackerin auf der Phantom Ranch. Zenin und ihre Kollegen leisten damit einen fundamentalen Beitrag, um ein Leben auf der Ranch überhaupt zu ermöglichen, so das Video weiter.

 

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Geschrieben von Tina Plewinski

Kommentare

#1 NoPrimeDay 2023-08-20 15:55
Tierschutz gibt es dort wohl nicht. Wir leben nicht mehr im Jahr 1800. Warum setzt Amazon in diesen Einöden keine Roboter oder Drohnen ein, mit denen immer geworben wird?



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