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Amazon baut in den USA in kurzer Zeit bis zu 15 neue Sortierzentren, um seine Bestellungen schneller und günstiger ausliefern zu können. Nach und nach übernimmt das Unternehmen so Aufgaben eines Zustelldienstes.

© Kadmy - Fotolia.com

Wie ist es Amazon in den USA möglich Sonntags so schnell zu liefern? Das Geheimnis liegt in den neuen Sortierzentren, welche das Unternehmen nach und nach in den USA aufbaut. Bis zum Ende des Jahres sollen mehr als 15 davon entstehen. Die Seattle Times durfte eines der Zentren in den USA besichtigen.

Logistikzentren näher am Kunden

Die neuen Logistikzentren sollen näher an den Kunden gebaut werden. D.h. zum Beispiel das jetzt in der Nähe von Seattle eröffnete Sortierzentrum, bedeutet gleichzeitig die Einführung der Sonntagslieferung für die Amazon-Kunden aus der Nähe von Seattle. „Sie können davon ausgehen, dass wenn wir in einer Region die Sonntags-Lieferung ankündigen, gleichzeitig in der Nähe auch ein Sortierzentrum steht“, sagte Mike Roth von Amazon.com gegenüber der Seattle Times.

In wenigen Monaten hat Amazon seine Sortierzentren in diesem Jahr in den USA eröffnet. Sie sollen neben den bisherigen klassischen Logistikzentren für den schnellen Versand sorgen.

Den Versand noch schneller zu machen, ist eine der wichtigsten Ziele die sich Amazon stellt. Die Sortierzentren sollen dies ermöglichen, indem sie Waren lagern, welche von den Amazon-Kunden in der Nähe bestellt werden. Von den Sortierzentren aus, sollen die bestellten Pakete dann an die lokalen Zustelldienste wie UPS geliefert werden und von dort die Kunden erreichen.

Amazon kontrolliert Versand fast bis zum Kunden

Der größte Vorteil den Amazon für sich selbst sieht, ist die lange „Kontrolle“ der eigenen Produkte. Amazon, das seit längerem kritische Äußerungen gegenüber den Lieferdiensten geäußert hat, ersetzt mit seinen Sortierdiensten Teile der Lieferdienstarbeit. Nur die letzten Kilometer liegen so nicht in Amazons Händen. Bereits Weihnachten 2013 hatte Amazon sich beschwert, dass die US-Zustelldienste den großen Liefermengen nicht nachkommen konnten und Amazon durch die verzögerte Lieferzeit seine Versprechen nicht einhalten konnte.

Und Amazon lässt sich diese Kontrolle einiges kosten. Schätzungen der Seattle Times zufolge kann ein größeres Logistikzentrum von Amazon rund 100 Millionen US-Dollar kosten. Und bis zum Ende des Jahres sollen 15 davon allein in den USA entstehen.

Amazon spart sich durch die neuen Sortierzentren nicht nur Lieferzeit, auch die Kosten liegen nun unter Amazons Kontrolle und werden nicht von externen Dienstleistern erhoben. Und mithilfe seiner Algorithmen soll Amazon einschätzen können, welche Waren in den verschiedenen Regionen am meisten nachgefragt werden, um diese bereits vor der Bestellung dorthin zu liefern.






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