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Studenten brauchen viele, kostspielige Bücher. An der Universität Purdue werden diese künftig vornehmlich von Amazon bezogen werden. Dafür sorgt eine Kooperation zwischen der Universität und dem Unternehmen.

© Screenshot Amazon.com

Amazon bemüht sich seit jeher, im Bildungssektor Fuß zu fassen. Jetzt ist es dem Online-Händler gelungen, im US-Bundesstaat Indiana eine exklusive Zusammenarbeit zu vereinbaren. Die Universität vertreibt dadurch nicht nur die eigenen Bücher über Amazon.com, sie erlaubt dem Konzern auch auf dem Campus präsent zu sein und die bestellten Bücher an die Studenten zu liefern.

Eigener Online-Shop für die Studenten

Es ist nicht das erste Mal, dass Amazon mit einer Universität oder einer Schuleinrichtung kooperiert. Bereits Anfang des Jahres ist das US-Unternehmen mit einem Universitätsbuchladen in Kalifornien eine Zusammenarbeit eingegangen. Auch da hatte der Universitätsbuchlagen einen Amazon-Shop eingerichtet und verkauft seitdem seine Bücher über Amazon.com an die Studenten. Für jeden Einkauf bekommt die Universität offenbar von Amazon einen Teil des Preises gutgeschrieben.

Bei 230.000 Studenten an der Universität Kalifornien und deren regen Bedarf an Fachliteratur ist das offensichtlich ein lohnender Deal für Amazon. Kein Wunder also, dass Amazon jetzt auch mit der Purdue University kooperiert. Diese hat zwar nur rund 40.000 Studenten, arbeitet aber direkt mit Amazon zusammen. „Studenten können bis zu 30 Prozent oder 6 Millionen US-Dollar im Jahr sparen“, schreibt die Universität in einer Mitteilung.

Kostenlose Lieferung direkt auf den Campus

Im eigens eingerichteten Amazon-Shop finden die Studenten ihre Fachliteratur günstiger als anderswo, weshalb wohl viele auf das Angebot zugreifen werden. Auch weil Amazon die bestellten Bücher direkt auf den Campus liefern wird. Die erste Pickup-Location wird Anfang 2015 auf dem Campus eröffnen. Amazon verspricht derweil binnen eines Tages und kostenlos zu liefen.

Amazon nutzt dabei geschickt die Sparpolitik der Universitäten aus. Denn als Motivation für den Deal mit Amazon gibt die Universität Purdue eben den Sparzwang an. „Unter dem Druck Kosten reduzieren zu müssen, hat dieses neuartige Geschäftsmodell das Potential, die Buchlandschaft für Studenten und deren Familien zu verändern“, sagte der Universitätspräsident Mitch Daniels. Im Falle der Universität Purdue sind Bücher der drittgrößte Kostenfaktor überhaupt. Durchschnittlich würden die Studenten rund 1.200 US-Dollar im Jahr für ihre Bücher ausgeben.

Neben der kostenlosen Lieferung lockt Amazon auch mit seinem Kindle Lesegerät und speziellen E-Books für die Studenten.

Verlierer des Deals werden wohl in erster Linie die angestammten Universitätsbuchläden sein, welche die Preis- und Lieferkonditionen von Amazon nicht einhalten, geschweige denn unterbieten können werden.






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