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Die Gründung von Amazon jährt sich dieses Jahr zum 20. Mal. Ein guter Anlass für uns ein paar Fakten über das Unternehmen auszugraben, die so noch kaum bekannt waren oder vielleicht auch schon wieder in Vergessenheit geraten sind. In unserer Bilderreihe haben wir 20 Fakten über den Online-Marktplatz zusammengestellt, die noch ein wenig mehr hinter die Fassade von Amazon blicken und Sie vielleicht auch etwas schmunzeln lassen.

 

Bild 1: Wie Amazon eigentlich heißen sollte

Zauberer
© Bestimmte Rechte vorbehalten von Rafael Amado Deras

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Amazon nun eigentlich Amazon heißt? Ursprünglich sollte die Seite Cadabra.com heißen („Cadabra“ wie in „Abracadabra“). Doch als sich Jeff Bezos‘ Anwalt verhörte und „Cadaver“ verstanden hat, wurde die Idee sehr schnell verworfen, denn mit sterblichen Überresten lassen sich keine Waren verkaufen.

Der Name Amazon wurde schließlich gewählt, weil der Name Größe und Exotik ausdrückt (aus diesem Grund gibt es auch das Synonym „The Big River Company“). Zudem war damals ein Name der mit A beginnt sehr praktisch, denn früher würden die Suchergebnisse im Internet noch alphabetisch gelistet.

Quelle


Bild 2: Das Logo war mal animiert

Amazon Logos
© 1996-2014, Amazon.com, Inc. or its affiliates

Das erste Logo des Unternehmens blieb ganz im Amazonas-Thema und bestand aus einem A mit einem stilisierten Fluss. Über die Jahre gab es immer wieder Variationen, bis 1997 ein komplett neues Logo eingeführt wurde. Das aktuelle Logo wurde im Jahr 2000 eingeführt und beschreibt ein Lächeln, das von A bis Z reicht. Das Unternehmen ist also froh, alles überall hin liefern zu können. Als das Logo im Jahre 2000 verwendet wurde, war es am Anfang noch animiert, allerdings weckte diese Animation sehr zweideutige Assoziationen und wurde deshalb schnell durch eine statische Variante ersetzt. Das animierte Logo finden Sie etwas weiter unten auf dieser Seite.


Bild 3: Der erste an einen Kunden verkaufte Artikel

Erstes Buch auf Amazon
© Quora.com

Der erste offiziell an einen Kunden verkaufte Artikel war das Buch „Fluid Concepts & Creative Analogies: Computer Models of the Fundamental Mechanisms of Thought“ von Douglas Hofstadter. Der Käufer, Informatiker John Wainright, besitzt heute noch das Buch und die Original-Rechnung von Amazon. Dieser Kauf war für das damals noch junge Unternehmen so bedeutsam, dass später ein Gebäude auf dem Amazon-Campus nach Wainright benannt wurde.


Quelle


Bild 4: Kundenservice für jeden Mitarbeiter

Callcenter
© Bestimmte Rechte vorbehalten von Mauricio Macri

Jeder Amazon-Angestellte muss aller zwei Jahre zwei Tage im Kundenservice verbringen. Jeder bedeutet hier auch wirklich jeder. Es besteht also die Chance, dass Kunden aus den USA plötzlich mit Jeff Bezos höchstpersönlich sprechen können, wenn sie beim Customer Helpdesk anrufen.

Quelle


Bild 5: Türen als Schreibtische

Door Desks
© Bestimmte Rechte vorbehalten von Wonderlane

Einer der Gründe, weshalb Amazon das Platzen der Dotcom-Blase am Anfang des Jahrtausends überlebt hat, war die Genügsamkeit des Unternehmens. Während andere Firmen durch den plötzlichen Reichtum in einen Luxus-Rausch verfallen sind, gab es in den Büros von Amazon sogenannte „Door Desks“.

Greg Linden, ehemaliger Amazon-Mitarbeiter und Erfinder der Empfehlungsfunktion von Amazon, beschreibt die Tische wie folgt: "Ein Kernbeispiel für Amazons Genügsamkeit war der Tür-Tisch [Door Desk]. Überlassen Sie sowas Jeff Bezos. Kaufen sie eine Holztür, am besten eine die einen hohlen Kern und keine vorgebohrten Löcher hat. Sägen sie einen 10x10x180 cm Holzpfeiler in zwei Hälften, befestigen diese dann mit ein paar massiven Winkeleisen an der Platte, stellen Sie die Konstruktion vor einen Programmierer und voilá ein Tür-Tisch“. Einige dieser Tische stehen auch heute noch in den Büros der Programmierer und sollen diese schon bei Erdbeben beschützt haben.

Quelle


Bild 6: 1-Klick-Kaufen - Patent für Amazon

1 Klick
Screenshot © 1998-2014, Amazon.com, Inc. oder Tochtergesellschaften

Amazon hält ein Patent auf die „1-Klick“-Kauffunktion. Möchte ein Unternehmen diese Funktion nutzen, dann werden Gebühren fällig. Apple nutzt das System in seinem Apple-Store und bezahlt Lizenzgebühren an Amazon.


Quelle


Bild 7: Ein Herz für Filmfans

Filmrollen
© Bestimmte Rechte vorbehalten von Pintanescu

Wer sich über Filme informieren möchte, der besucht die Seiten der Internet Movie Database. Auch diese Seite, welchen nebenbei eine der ältesten Webseiten der Welt ist (Launch der Seite war am 17.10. 1990), gehört seit 1998 zu Amazon, ist aber trotzdem erfreulicherweise so gut wie kostenlos geblieben.


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Bild 8: Schnäppchen durch Preisfehler

Ramschwagen
© Bestimmte Rechte vorbehalten von paulswansen

Amazon brüstet sich damit, dass sie immer die günstigsten Preise haben und tatsächlich sind manche Preise zeitweise nicht zu unterbieten. Denn ab und an scheint die Preisangabe auf der Seite nicht richtig zu funktionieren und dann kosten Blue-Rays mal einen Euro oder teure Smartphones sind für unter 100 Euro zu haben. Meist gibt es dann einen regelrechten Run auf diese Produkte und kurz darauf werden die Preise wieder korrigiert und die Bestellungen storniert. Allerdings nicht alle Bestellungen, denn wer Glück hat, dessen Paket befindet sich dann schon im Versand und der niedrige Preis ist dann gültig.


Quelle


Bild 9: Bücher mit sexuellem Inhalt aus der Suche verschwunden

Bücher
© Bestimmte Rechte vorbehalten von shutterhacks

Das Kinder sexuell aufgeklärt werden sollen ist wichtig für deren Erziehung. Bei Amazon waren Aufklärungsratgeber für Kinder, sowie Bücher mit erotischen oder homosexuellen Inhalten, bis April 2009 nicht in den Bestsellerlisten des Marktplatzes geführt und teilweise auch nicht in der Suche auffindbar. Schuld war dabei laut Amazon angeblich ein Katalogisierungsfehler. Die Bücher waren kurz danach alle wieder verfügbar und tauchten somit wieder in der Suche auf.


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Bild 10: Die NPD fliegt aus Amazons Partnerprogramm

Anti-NPD
© Bestimmte Rechte vorbehalten von Libertinus

Bis Anfang 2008 konnten Nutzer in den USA Produkte mit rechtsextremen Sprüchen wie "I love Hitler" über den Marktplatz erwerben. Nachdem das Unternehmen dafür einen Shitstorm kassierte, verschwanden diese Produkte aus dem Sortiment und werden auch bis heute wieder entfernt.

 

Im Mai 2009 flog eine Untergruppe der NPD auf, weil diese über Amazon Werbung für den Erwerb rechtsextremistischen Materials machte und dadurch Einnahmen erzielte. Daraufhin forderten deutsche Minister einen Boykott des Online-Riesen. Amazon überprüfte die Bedingungen des Partnerprogramms und kündigte den Vertrag mit der NPD. Bis heute sind rechte Produkte bei Amazon verboten.


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Bild 11: Die Teuerste CD-ROM der Welt

CD-ROM
© Bestimmte Rechte vorbehalten von Ben Mortimer Photography

Ein Kunde von Amazon bemerkte einen ungewöhnlich teuren Artikel auf dem Marktplatz und beschloss diesen zu kaufen. Das Besondere daran? Es handelte sich um eine CD-ROM die knappe 3 Milliarden US-Dollar kosten sollte. Der Nutzer gab seine Kreditkartendaten an und wartete ab was passiert. Scheinbar wurde die Bestellung sogar verarbeitet, bis er eine Mail erhielt, in der geschrieben stand, dass seine Bestellung nicht verarbeitet werden konnte. Daraufhin erhielt er zusätzlich noch einen Anruf, in dem Amazon nachgefragt hat, ob er die Stornierungsmeldung auch wirklich erhalten hat.


Bild 12: Die "Zwei-Pizzen-Regel"

Pizza
© Bestimmte Rechte vorbehalten von rob_rob2001

Jeff Bezos glaubt ein eine etwas schräge Regel, wenn es um das Bilden von Teams geht. Er folgt nach eigenen Angaben der „Two Pizza Rule“, die besagt: „Wenn du dein Team nicht mit zwei Pizzen satt bekommen kannst, dann ist es zu groß“.


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Bild 13: Relentless.com leitet zu Amazon weiter

Logo
© 1996-2014, Amazon.com, Inc. or its affiliates

Einer der Namen, die Bezos anstelle von Amazon benutzen wollte war „Relentless“ (zu deutsch „Unbarmherzig“). Auch wenn sich der Name Amazon durchgesetzt hat, wird man auch heute noch zum Marktplatz weitergeleitet, wenn man relentless.com in den Browser eingibt.


Bild 14: Programmfehler bringt Kunden Geld

Geld
© Bestimmte Rechte vorbehalten von Images_of_Money

Etwas weiter vorn hatten wir ja bereits über einige Fehler bei den Preisangaben berichtet. Allerdings gab es in den frühen Jahren Amazons noch einen besonderen Programmierfehler: So war es möglich bei der Eingabe der Stückzahl eine negative Zahl einzutragen und Amazon überwies dann den Preis für das Buch an den Kunden. Dieser Fehler wurde aber schon vor geraumer Zeit behoben.

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Bild 15: Der größte Buchladen der Welt?

Barnes & noble
© Bestimmte Rechte vorbehalten von JeepersMedia

Ist Amazon der größte Buchladen der Welt? Das behauptete das Unternehmen zumindest in den Neunzigern und wurde daraufhin 1997 vom Buchhandelsriesen Barnes & Noble verklagt. Die beiden Unternehmen einigten sich außergerichtlich und Amazon führte den Slogan „Earth’s Largest Bookstore“ in den Folgejahren weiter.

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Bild 16: Warum Kindle beinahe den Namen Fiona bekommen hätte

Kindle
© 1996-2013, Amazon.com, Inc. or its affiliates

Der E-Book-Reader Kindle hätte beinahe einen anderen Namen bekommen. Das Gerät hieß während der Entwicklungsphase nämlich Fiona. Fiona ist eine Figur aus dem Buch „Diamond Age“ des amerikanischen Autors Neal Stephenson. Sie besitzt ein buchartiges Gerät, das sämtliche Bücher, TV-Shows und das gesamte Wissen der Menschheit enthält. Doch Jeff Bezos bevorzugte den Namen Kindle.

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Bild 17: Warum Amazon aus der Garage von Jeff Bezos ausgezogen ist

Umzug
© Bestimmte Rechte vorbehalten von candescent

Jeff Bezos gründete sein Unternehmen, wie viele andere Tech-Größen auch, in seiner Garage. Nach den ersten Erfolgen zog das Team in ein separates Wohnhaus und später in ein Bürogebäude. Der erste Umzug geschah aus Platzmangel, doch der Grund für den zweiten Umzug ist ein wenig kurioser: Es gab nicht genug Steckdosen für alle Server und Computer. Wie Jeff Bezos selbst berichtet, wurden Verlängerungskabel aus allen Zimmern ins Wohnzimmer geführt, wo die ganzen Rechner standen – bis irgendwann die Stromversorgung im Haus überlastet war.

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Bild 18: PowerPoint-Verbot in Meetings

Meeting
© Bestimmte Rechte vorbehalten von kevin dooley

Wie läuft eigentlich ein Meeting bei Amazon ab? In den ersten 30 Minuten herrscht vor allem Stille, denn am Anfang jedes Meetings wird erst einmal still gelesen. Auch danach geht es etwas ungewöhnlich weiter, denn PowerPoint ist bei Meetings verboten. Der Grund dafür liegt wieder einmal bei Jeff Bezos: Seiner Meinung nach bekommen die Zuhörenden durch die kurzen Stichpunkte nicht genug Informationen. Deshalb bestehen Präsentationen bei Amazon aus sechsseitigen Memos, die vorgetragen werden.

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Bild 19: Saisonarbeiter an Stelle von Familienmitgliedern

Amazon Lager
© 1998-2014, Amazon.com, Inc. oder Tochtergesellschaften

Amazon setzt bereits seit 1999 Saisonarbeiter in seinen Lagern ein, um die festen Mitarbeiter während des Weihnachtsgeschäfts zu unterstützen. Die Praxis bürgerte sich kurz nach Weihnachten 1998 ein, denn zu dieser Zeit waren die Lager so unterbesetzt, dass die Lagerarbeiter bis weit nach Mitternacht unterwegs waren und sogar ihre Familienmitglieder mitbrachten, um sie zu unterstützen.

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Bild 20: Das Gehalt von Jeff Bezos

Jeff Bezos Smugface
© Bestimmte Rechte vorbehalten von jurvetson

Was verdient der Amazon-Chef Jeff Bezos eigentlich pro Jahr? Wer nun denkt dass Bezos Millionen erhält, der irrt sich. Er bekommt nämlich nur 81.840 US-Dollar im Jahr und ist damit einer der Tech-CEOs mit dem geringsten Gehalt. Allerdings besitzt er auch rund 87 Millionen Amazon-Aktien im Wert von 23,5 Milliarden US-Dollar und ist somit doch unter den Top-20 der reichsten Menschen der Welt.

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