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Netflix hat insgesamt weitaus mehr Abonnenten als Amazon im Zuge seines Prime-Video-Angebots. Das gilt jedoch nicht für alle Märkte weltweit, denn in Deutschland, Indien sowie Japan hat Amazon die Nase vorn.

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© Twin Design - Shutterstock.com

Amazon vs. Netlix – es deutet vieles darauf hin, dass es auch in Zukunft auf das Duell dieser beiden Schwergewichte hinausläuft, wenn es um das Streamen von Filmen und Serien geht. Nach Angaben von The Motley Fool geht Netflix jedoch noch als klarer Sieger hervor: Während der Video-on-Demand-Anbieter Ende 2017 auf insgesamt 110 Millionen Abonnenten kam, sollen geschätzte 44 Millionen Prime-Mitglieder im letzten Jahr Prime Video genutzt haben.

Kernmärkte von Prime Video 

Amazon muss also definitiv noch einiges aufholen, um der Branchen-Primus in Sachen Video-Streaming zu werden. Das gilt aber nicht für alle Länder weltweit abseits den USA, denn laut The Motley Fool kommt der Konzern in drei großen Märkten auf mehr Nutzer als Netflix. Dabei handelt es sich um Indien, Japan – und eben auch Deutschland. Während Amazon im Heimatland auf 30 Millionen Prime-Video-Nutzer kommt, ergeben die drei weiteren genannten Ländern zusammengenommen immerhin elf Millionen.

Um den Anschluss an Netflix nicht zu verlieren beziehungsweise das Unternehmen in absehbarer Zeit vielleicht sogar einzuholen, nimmt Amazon aber auch einiges an Geld in die Hand. Allein im letzten Jahr gab Amazon angeblich 4,5 Milliarden Dollar für Video-Content aus, wovon beispielsweise 300 Millionen Dollar nach Indien gingen. Und auch in diesem Jahr soll der Gesamtwert aller Voraussicht nach noch einmal getoppt werden. Netflix wiederum hat aber auch hier die Nase vorn und wird in diesem Jahr zwischen 7,5 und 8 Milliarden Dollar ausgeben.

Streamer geben mehr Geld bei Amazon aus

Warum Amazon so großes Interesse daran hat, sich im Streaming-Bereich zu etablieren, ja vielleicht sogar das Feld anzuführen, ist relativ eindeutig: „Prime-Mitglieder, die Videos konsumieren, geben mehr Geld bei Amazon aus“, soll Amazon-CFO Brian Olsavsky laut The Motley Fool gegenüber Analysten bei der Präsentation der Geschäftszahlen des dritten Quartals geäußert haben. „Wir bemerken die Sehgewohnheiten und wir bemerken auch die Verkaufsmuster, sodass wir die beiden miteinander verknüpfen können.“ So kann etwa Amazon mit seinem Streaming-Angebot mehr Besucher vom Abschluss eines Prime-Probemonats überzeugen, der dann natürlich wiederum häufig in ein längerfristiges Abo führt.

Zuletzt gab Amazon bekannt, noch in diesem Jahr eine weitere Serie mit dem Arbeitstitel „Beat“ bei Prime Video zu veröffentlichen, die in Deutschland produziert wird und in der es um das Berliner Nachtleben gehen soll. Bei der diesjährigen Berlinale stellt Amazon außerdem mit „The Looming Tower“ und „The Terror“ zwei neue Serien weltexklusiv vor, die ab März bei Prime Video zur Verfügung stehen.

/ Geschrieben von Christian Laude





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