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Amazon setzt alle Hebel in Bewegung, um immer mehr Prime-Kunden – und damit Stamm-Kunden – zu generieren. Doch wie es scheint, gibt es in der Kommunikation zwischen Amazon und seinen Kunden irgendwo einen Knoten in der Leitung …

Retro-Fernseher auf einem Tisch
© BrAt82 – shutterstock.com

Ein kostenloser, schneller Versand, ein gratis Streaming-Angebot für Serien, Filme und Musik, eine gebührenfreie E-Book-Ausleihe über die Kindle Leihbücherei, ein kostenfreier Fotospeicher in der Cloud und und und … Die Dienste, die in der Prime-Mitgliedschaft enthalten sind, wurden in den vergangenen Jahren immer wieder ausgebaut.

Das Ziel ist es dabei natürlich, den Kunden ein umfangreiches und verführerisches Angebot zu machen und sie von den mannigfaltigen Amazon-Vorteilen zu überzeugen. Doch wie es scheint, gibt es immer noch viele Kunden, die nicht einmal wissen, auf welche Services sie im Rahmen der Prime-Mitgliedschaft eigentlich zugreifen können.

Zahl der Amazon Video-Zuschauer steigt

Wie Business Insider mit Verweis auf eine Studie des Finanzinstituts Morgan Stanley berichtet, wissen nur vier von fünf Mitgliedern, dass es eine gewisse Anzahl von Filmen und Serien gibt, die im Amazon Prime-Programm enthalten ist und die man als zahlender Kunde somit gratis anschauen kann. Demzufolge gibt es jedoch auch einen beachtlichen Teil von immerhin 20 Prozent, der eben nicht um diesen Zusatzservice weiß. Es fehle ihnen demnach das „Bewusstsein“ für das Video-Angebot.

Alles in allem gaben 30 Prozent der befragten Prime-Nutzer an, auf das Videoangebot von Amazon zurückzugreifen. Die entsprechende Studie, aus der sich dieser Wert ergibt, offenbart außerdem, dass die Zahl der Amazon Video-Zuschauer im vergangenen Jahr um drei Prozentpunkte angewachsen ist, wodurch der US-Riese hinter Netflix und YouTube den dritten Rang um die wichtigsten Online-Streaming-Kanäle einnimmt.

Es gibt zudem eine Entwicklung, die Amazon, aber auch den Konkurrenten wie Netflix, Rückenwind verleiht: Immer mehr Verbraucher entscheiden sich nämlich gegen die Nutzung traditioneller Kabel- oder Satelliten-TV-Dienste und/oder kündigen ihre Verträge zugunsten von Online-Alternativen.

Amazon Video entwickelt sich gut, muss aber auch nachlegen

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Drei Viertel aller Amazon Prime Video-Zuschauer (74 Prozent) gaben an, den Streaming-Dienst nur deshalb zu nutzen, weil er eben in ihrem Prime-Abo enthalten sei. Und 35 Prozent nutzten den Video-Service, weil er ihrer Meinung nach eine „große Auswahl an Inhalten“ bietet – für Amazon ist dieser Prozentsatz sehr positiv, denn er zeigt nicht nur, dass viele Zuschauer das angebotene Film- und Serien-Sortiment mögen, sondern auch, dass immer mehr Kunden den Service schätzen. Denn im vergangenen Jahr lag der Anteil dieser Kunden noch vier Prozent geringer.

Auch der Verzicht auf Werbung (mit 26 Prozent), die geringen Kosten (24 Prozent), aber auch der mögliche Zugriff von „überall“ auf verschiedenen Geräten (24 Prozent) begeistert die Kunden.

Trotz des grundsätzlich positiven Feedbacks und der Erfolge im Streaming-Bereich gibt es dennoch eine gewisse Zahl an Kunden, die Amazon mit seinem Prime Video-Angebot offenbar nicht erreicht. Laut Studie gaben 30 Prozent der Befragten an, nicht auf die Videos von Amazon zuzugreifen, „weil sie andere Dienste bevorzugten“, schreibt Business Insider weiter. Als beliebte Alternative kristallisierte sich zum Beispiel mit 58 Prozent Netflix heraus.

Je 17 Prozent greifen nach eigenen Aussagen auf andere Anbieter zurück, da Amazon entweder ihre Lieblingsfernsehsendung oder auch ihre Lieblingsfilme nicht in petto habe. – Ein Wink Richtung Sortiment, dass Amazon wohl an der ein oder anderen Stelle noch nachbessern könnte.

/ Geschrieben von Tina Plewinski





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