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Amazon will seinen Prime-Video-Nutzern auch in Deutschland bald eigene Nutzerprofile bieten – das soll unter anderem den Kinderschutz verbessern.

Frau mit Amazon Prime Video
pixinoo / shutterstock.com

Mein Prime: Amazon stattet sein Video-Portal mit weiteren Funktionen aus. Deutsche Nutzer sollen bald eigene Profile erstellen können, das soll auch den Kinderschutz verbessern. Auch eine eigene Windows-App soll starten. Außerdem soll Prime Video nach den Beschränkungen der anfänglichen Coronaphase jetzt wieder normal empfänglich sein.

Amazon Prime: Nutzer können eigene Profile erstellen

Beim Konkurrenten Netflix gibt es individuelle Nutzerprofile schon längst, jetzt will auch Amazon Prime Video individueller gestalten, wie t3n berichtet. Derzeit ist die Funktion in Deutschland allerdings noch nicht offiziell verfügbar und wurde in Tests noch nicht entdeckt. Allerdings wurde im Hilfebereich von Prime Video eine entsprechende Seite freigeschaltet. Seit März 2020 hat Amazon die neue Funktion mit Nutzern ausgewählter Länder getestet. Prime-Nutzer können dann bis zu sechs Profile erstellen. Wann die Nutzerprofile auf dem deutschen Markt für alle verfügbar sein werden, ist noch nicht bekannt. Wir haben bei Amazon Deutschland nachgefragt.

In derartigen Profilen werden die Filme und Serien der jeweiligen Nutzer angezeigt. Vor allem für Kinder könnte solch ein eigenes Profil Sinn machen: Dort würden dann etwa nur Filme und Serien verfügbar sein, die für Kinder bis zwölf Jahren eingestuft sind. Über dieses Profil könnten die Kinder auch keine Medien bei Prime Video kaufen oder leihen.

Eigene App für Windows-10-Nutzer von Amazon Prime Video

Außerdem bringt das Unternehmen für Nutzer von Windows 10 nun auch eine eigene Prime-Video-App, wie dwdl berichtet. Über die App, die über den Windows Store erhältlich ist, können Nutzer unter anderem Filme und Serien für unterwegs herunterladen und dann offline nutzen. 

Die Filme und Serien bei Prime Video sollen jetzt auch wieder uneingeschränkt laufen, wie golem berichtet. Verschiedene Anbieter wie auch Netflix und Disney+ hatten seit März die Streamig-Bitrate in Europa gedrosselt, um das Web in Zeiten der zunehmenden Nutzung durch Homeoffice und Co in der Coronakirse zu entlasten. Amazon wolle jedoch weiterhin sorgfältig die Kapazitäten der Netze in den einzelnen Ländern beobachten, heißt es.

Amazon versucht, sein Streamingangebot auf Prime Video immer attraktiver zu machen: Auch etwa in Sachen Bundesliga-Übertragung und anderen Live-Sendungen gab es zuletzt Neuigkeiten und Gerüchte.

/ Geschrieben von Markus Gärtner





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