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Amazon hat in UK den Mindestbestellwert für fast alle Produktkategorien auf 20 Pfund erhöht, wenn die Kunden eine kostenlose Lieferung möchten. Nur bei der Produktkategorie Bücher gab es keine Erhöhung. Experten vermuten darin die Absicht von Amazon, das vergangene Quartalsergebnis wettzumachen.

Amazon UK erhöht Mindestbestellwert.

(Bildquelle Amazon Packaging: Nic Taylor via Flickr, bestimmte Rechte vorbehalten)

Amazon hat in Großbritannien den Mindestbestellwert erhöht, damit die Bestellungen kostenlos versendet werden. Für den sogenannten „super saver delivery“-Service müssen die Amazon-Kunden in UK jetzt einen Bestellwert von mindestens 20 Pfund (rund 27 Euro) haben, zuvor waren es noch 10 Pfund (13,60 Euro) gewesen. Experten vermuten, dass Amazon mit der Erhöhung das schlechte Quartalsergebnis ausgleichen möchte oder neue Prime-Kunden gewinnen möchte.

Amazon versucht Quartalsergebnis wettzumachen

Für das vergangene Quartal hat Amazon einen Verlust von 57 Millionen US-Dollar verbucht. Kein Wunder also, dass das Unternehmen nach Möglichkeiten sucht, die eigenen Kosten zu senken. Für alle Produktkategorien müssen Amazon-Kunden in UK jetzt mehr bezahlen, um den kostenlosen Versand zu bekommen, außer für die Kategorie Bücher, wo nach wie vor die Bestellung ab 10 Pfund ausreicht.

„Amazon verspürt vonseiten der Investoren immer den Druck, mehr Profit zu generieren. Ich glaube aber für Amazon ist es mit der Preiserhöhung wichtiger, mehr Kunden für das Prime-Angebot zu bekommen und die Warenkörbe zu füllen“, sagte Steve Mader, von der Unternehmensberatung Kantar Retail gegenüber der BBC. Laut Mader hätte Amazon bereits in anderen Märkten den Mindestbestellwert erhöht, ohne dass die Anzahl der Bestellungen zurückgegangen sei. Im Gegenteil, die Kunden hätten tatsächlich mehr bestellt und Amazon höhere Umsätze generiert.

Letztlich wird wohl beides stimmen, dass Amazon eben weiter versucht mehr Prime-Kunden zu bekommen und dadurch langfristig die eigenen Umsätze erhöhen möchte.



Kommentare

#1 N.W. 2015-05-06 09:46
Tja so ist das, wenn auf der einen Seite die eigenen Marktplace-Händ ler gnadenlos unterboten werden und man sich als Kaufmann fragt, wie das eigentlich gehen soll, denn Logistik-Zentre n kosten schließlich auch Geld. Es geht halt nicht und die Verluste müssen jetzt sogar die Kunden selbst ausbaden. Wer viel Prime-Angebote kauft, zahlt dann u.U. unterm Strich sogar mehr, nicht weniger.



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